HAIDER (1): Kinderbetreuungsscheck - Signal für eine kinderfreundliche Zukunft!

Koalition hat Familien nachhaltige Schäden zugefügt - Frauen sollen Wahlfreiheit erhalten

Wien, 1999-08-26 (fpd) - In seiner heutigen Pressekonferenz im Wiener Hotel Plaza nahm FPÖ-Bundesobmann Dr. Jörg Haider ausführlich zur Familienpolitik Stellung und forderte erneut die Einführung des Kinderbetreuungsschecks in Höhe von monatlich 5.700 Schilling für jede österreichische Frau. ****

In ihrer mehr als zehnjährigen Dauer habe die Koalition von SPÖ und ÖVP den österreichischen Familien nachhaltige Schäden zugefügt, betonte Haider. Das Sparpaket habe den Familien einen jährlichen Einkommensverlust von durchschnittlich 20.000 bis 25.000 Schilling beschert. Als einzigartig bezeichnete Haider die Tatsache, daß in Österreich die Familien zum Höchstgericht gehen mußten, um ihre Rechte als Steuerzahler durchzusetzen. Die Besteuerung habe zehn Jahre lang zu Unrecht bestanden. Dies habe etwa 100 Mrd. Schilling Einkommensverlust für die österreichischen Familien ausgemacht. Auch das Karenzgeld habe man reduziert, die Karenzzeit um ein halbes Jahr verkürzt, die Geburtenbeihilfe abgeschafft und die Familienbeihilfe reduziert. Die bevorstehende Steuerreform wiederum bringe eine Schlechterstellung der Alleinverdiener.

Auch das Problem der Kindergartenplätze sei nicht gelöst, kritisierte Haider. Mindestens 140.000 Betreuungsplätze würden fehlen, die allergrößte Lücke gebe es für Kinder bis zum 3. Lebensjahr. 36 Prozent der schwer vermittelbaren Arbeitslosen seien Frauen, die sich in einer ausweglosen Situation befänden, weil sie arbeiten müßten, aber niemanden für ihr Kind hätten.

Den Kinderscheck bezeichnete Haider als die Antwort auf den von der Regierung in der Familienpolitik verursachen Murcks. Er sei das Heilmittel für die Wunden, die den Familien von der Koalition geschlagen worden seien. Der Kinderscheck setze die Frauen und Mütter und auch die Männer instande, mit einem monatlichen Zusatzeinkommen von 5.700 Schilling frei zu entscheiden, ob man sich bei gleichzeitiger Berufstätigkeit einen Betreuungsplatz für das Kind leiste oder ob man länger beim Kind bleiben wolle. Damit habe die Frau die Wahlfreiheit. Es sei der große Sündenfall von SPÖ und auch ÖVP gewesen, den Frauen diese Möglichkeit wegzunehmen. Haider sprach von einem positiven Signal für eine kinderfreundliche Zukunft. Damit würden Kinder nicht mehr als Belastung empfunden. (Forts.)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC