Meister sichern solide Ausbildung

"Wer Meisterprüfung abschaffen will, der nimmt der Jugend die Chance zur qualifizierten Berufsausbildung"

PWK - "Wir können auf unser Ausbildungssystem stolz sein. Es wäre unverantwortlich die Meisterprüfung abzuschaffen und damit dieses bewährte Ausbildungssystem zu gefährden, das international vorbildhaft ist," erklärte WKÖ-Präsident Leo Maderthaner anläßlich der Eröffnung der Internationalen Gartenbaumesse in Tulln. ****

Diese gärtnerische Leistungsschau sei ein "idealer Platz, um ein neuerliches Bekenntnis zur österreichischen Qualität und damit zur Meisterprüfung abzulegen". Von der Leistungsfähigkeit der Unternehmer könne sich jeder hier vor Ort überzeugen. Auch der Markt bestätige die Qualitätsarbeit der Gärtner und Floristen. "Wir in den Wirtschaftskammern erkennen mit Freude die Konsequenz aus dieser Nachfragesteigerung: die Gewerbeanmeldungen nehmen stark zu."

"Wer die Meisterprüfungen abschaffen will, nimmt den Jungen die Chance zur qualifizierten Berufsausbildung. Immerhin werden 60 Prozent aller Lehrlinge in Meisterbetrieben ausgebildet. Meisterbetriebe sind kreditwürdiger. Ein Meister bekommt leichter Gründungskapital. Meisterbetriebe werden, wie eine Studie der OECD beweist, auch seltener insolvent. Die Meisterprüfung abzuschaffen, würde auch bedeuten, gegen die berechtigten Qualitätswünsche der Konsumenten zu verstoßen," betonte Maderthaner
(Schluß) hv

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