Aumayr zu Saatgutstreit: Heute das Saatgut - morgen das Brot

Wien, 1999-08-25 (fpd) - "Nicht einmal das Saatgut können sich die Bauern mehr leisten", empörte sich heute die freiheitliche Agrarsprecherin Anna Elisabeth Aumayr. "Soweit hat die ÖVP-Landwirtschaftspolitik sie gebracht. Um bei den Betriebsmitteln Kosten zu sparen sind sie gezwungen einen Teil der Ernte für die nächste Aussaat zu verwenden." ****

"Ständig fordern die Bauernvertreter der ÖVP und des Bauernbundes über die Medien nationale Begleitmaßnahmen, um eine Senkung der Betriebsmittel zu erreichen", führte Aumayr weiter aus. "Im Parlament stimmen sie dann gegen unsere Anträge, die den Bauern geholfen hätten, genug Geld zu sparen, daß sie sich das Originalsaatgut hätten kaufen können."

Unter anderem waren dies Anträge betreffend:
*) Verbilligung des Agrardiesels
*) Arbeitslosengeld für Nebenerwerbsbauern
*) Anpassung der Sozialversicherungsbeiträge an das Einkommen der Bauern

"Das Jahrhunderte alte Recht der Bauern, ihr eigenes Saatgut herzustellen, wurde ihnen genommen, und zwar mit Zustimmung der ÖVP, allen voran von Kommissar Fischler und Landwirtschaftsminister Molterer. Die Agrarpolitik in Österreich wird seit Jahrzehnten von der ÖVP gemacht und hat die Bauern an die Armutsgrenze gebracht. Heute können sie sich das Saatgut nicht mehr leisten und morgen das Brot", schloß Aumayr. (Schluß)

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