LiF Wien stellt eine neue Form der Gebietsbetreuung vor

Quartiersmanagement verlangt

Wien (OTS) Anlässlich einer Pressekonferenz forderten heute die beiden liberalen Gemeinderätinnen Bolena und Hack eine Umgestaltung der Wiener Gebietsbetreuungen. Sie schlugen die Errichtung eines sogenannten Quartiersmanagements vor. Dazu müssten die bereits bestehenden Gebietsbetreuungen aufgewertet und ihre bisherigen Kompetenzen erweitert werden.

Die Wiener Gebietsbetreuungen wurden vor mehr als 20 Jahren als Informations- und Betreuungseinrichtungen für die betroffene Bevölkerung ins Leben gerufen. Ihre Hauptaufgabe ist die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität für die BewohnerInnen. Die dreizehn derzeit bestehenden Gebietsbetreuungen sind abhängig von der finanziellen Unterstützung durch die jeweilige Bezirksvorsteherin oder den Bezirksvorsteher. Zudem werden seitens der Stadt Wien Leistungen vorgeschrieben, die eigentlich nicht zu den Aufgaben der Gebietsbetreuung gehören, wie z. B. die Mieterberatung am Faymann-Mietertelefon.

"Die Wiener Gebietsbetreuungen sind an sich eine begrüßenswerte Einrichtung, sie haben in den vergangenen zwanzig Jahren sehr gute Arbeit geleistet, doch seit der Einführung dieser Institutionen hat sich naturgemäß vieles verändert. Wir fordern daher eine Neuorganisation der Gebietsbetreuungen, damit die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner entsprechend den heutigen Bedürfnissen wahrgenommen werden können", sagte Alexandra Bolena, Sozialsprecherin des Wiener Liberalen Forums.

"Unser Anliegen ist es, Ziele und Aufgabenbereiche der Gebietsbetreuungen neu zu definieren und zu vereinheitlichen, damit künftig effizienter, bürgerfreundlicher und unbürokratischer gearbeitet werden kann", konkretisierte die Planungssprecherin der Wiener Liberalen, Michaela Hack.

Neben den planerischen und koordinierenden Aufgaben sollen die Gebietsbetreuungen künftig verstärkt als Bindeglied zwischen Bürgern und Verwaltung auftreten. Als Informationsplattform sollen sie den BewohnerInnen als erste Anlaufstelle für alle Belange, die das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld betreffen, dienen. Dazu wird es längerfristig auch notwendig sein, die Anzahl der Gebietsbetreuungen zu erhöhen, so dass es pro Bezirk zumindest eine derartige Einrichtung geben wird. Das Budget jeder Gebietsbetreuung muss den neuen Anforderungen angepasst werden.

"Das neue Quartiersmanagement soll nicht nur Bereiche der baulichen und planerischen Stadterneuerung abdecken, sondern auch jene der ökologischen und sozialen Stadterneuerung", forderten Bolena und Hack abschließend.

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