Biodiesel soll in Österreich forciert werden

Molterer: Mehr Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen

St.Pölten (NLK) - "Österreich war weltweit Pionier bei Biodiesel und steht jetzt vor der Entscheidung, weiterhin vorne mit dabei zu sein oder die Erfolge anderen zu überlassen", meinte heute Landwirtschaftsminister Mag. Wilhelm Molterer bei einem gemeinsamen Besuch mit Vizekanzler Dr. Wolfgang Schüssel in der Ölmühle Bruck an der Leitha. Biodiesel sei die umweltfreundliche Alternative und Ergänzung zu mineralischem Diesel. Zwei Prozent Biodiesel sollte dem mineralischen Diesel verpflichtend beigemengt werden. Er hoffe auf eine baldige Zustimmung des Koalitionspartners. Die Beimischung sei auch ein internationaler Beitrag, um den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Molterer: "Die Zwei-Prozent-Beimengung ist nach der Steuerreform 2000 von der Mineralölsteuer befreit." Die Vorteile von Biodiesel würden zudem auf der Hand liegen: Die Produktion schaffe insbesondere in den ländlichen Regionen Arbeitsplätze und verbessere die Zahlungsbilanz Österreichs. In Ländern wie Frankreich oder den USA habe diese Beimengung eine lange Tradition. "Die von der EU geplante Verdoppelung der erneuerbaren Energieträger von sechs auf zwölf Prozent hätte laut Weißbuch 500.000 neue Arbeitsplätze zur Folge", erläuterte Molterer.

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