Lärmschutzmaßnahmen auf der Außenring-Autobahn

LH Pröll: 1999 zusätzlich 30 Millionen Schilling

St.Pölten (NLK) - Auf der einen Seite hat der Verkehr, besonders der Schwerverkehr, stark zugenommen, auf der anderen herrscht im Nahbereich eine große Siedlungstätigkeit: Im Bereich der Außenring-Autobahn A 21, deren Planungen großteils noch aus Zeiten der Reichsautobahn stammten, gibt es ein Lärmproblem, dem der NÖ Straßendienst ein umfangreiches Maßnahmenpaket entgegensetzt. Im Abschnitt Brunn am Gebirge, Gießhübl und Perchtoldsdorf wurden in den letzten Jahren bereits 80 Millionen Schilling in Lärmschutzmaßnahmen investiert, heuer kommen weitere 30 Millionen dazu.

Bei der heuer im Frühjahr fertiggestellten Lärmschutzwand auf der Richtungsfahrbahn St.Pölten wurden die vorhandenen Ressourcen für die Wanderhöhung genützt, indem die bestehenden Glaselemente auf einen neuen Holzschirm aufgesetzt wurden. Damit wurde ein gestalterischer Akzent gesetzt, aber auch dem Autobahnbenützer der Blick auf die Bundeshauptstadt offengelassen, meint Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Die Arbeiten für den schwierigen Lückenschluß der Lärmschutzeinrichtungen auf Brückenobjekten im Bereich der Anschlußstelle Brunn am Gebirge und Gießhübl wurden in Angriff genommen. Konkret handelt es sich dabei um die rund 55 Meter lange Brücke über die Schillerstraße und die rund 50 Meter lange Brücke über die Gattringerstraße. Bevor jedoch die rund vier Meter hohen und technisch aufwendigen Lärmschutzwände auf den Brücken errichtet werden können, ist eine Verbreiterung der beiden Übergänge notwendig. Die Kosten betrugen rund 20 Millionen Schilling.

Besonders aufwendig sind die Arbeiten beim Übergang über die Gattringerstraße, dessen Tragwerk nicht nur verbreitert, sondern auch erneuert werden muß, um den Anforderungen des Verkehrs, insbesondere des Schwerverkehrs, gerecht zu werden. Heuer werden zunächst die Arbeiten in Fahrtrichtung Wien durchgeführt, im nächsten Jahr kommt dann der Abschnitt in Fahrtrichtung St.Pölten an die Reihe. Für die Dauer der Bauarbeiten wird ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet.

Weitere Lärmschutzmaßnahmen sind in den Bereichen Sparbach-Süd und Weissenbach vorgesehen, wo Messungen und Untersuchungen zeigten, daß die Werte im und über dem Grenzbereich liegen. Schließlich wurde 1998 am Gießhübler Berg vor der Ausfahrt Gießhübl durch die Gemeinde Perchtoldsdorf ein Damm geschüttet und fertiggestellt. Vor und nach diesem Lärmschutzdamm errichtet der NÖ Straßendienst ebenfalls noch heuer wirksame Lärmschutzwände.

Die immer wieder geforderte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h würde laut NÖ Straßendienst jedoch kaum eine Verbesserung bringen, weil jene Lkw, die den meisten Lärm verursachen, von dieser Geschwindigkeitsreduktion nicht betroffen sind.

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