Prammer: Neue Trinkwasserverordnung verbessert Information der Bevölkerung

EU-Trinkwasserrichtlinie sichert hohe Wasserqualität in Österreich

Wien (OTS) - Die Menschen in Österreich haben ein Recht darauf über die Qualität ihres Trinkwassers bescheid zu wissen. Mit der neuen Trinkwasserinformationsverordnung wird die Bevölkerung umfassend über die Zusammensetzung des Trinkwassers informiert, betont Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer. "Damit wir auch in Zukunft über eine ausgezeichnete Trinkwasserqualität verfügen, wird außerdem derzeit in Österreich die EU-Trinkwasserrichtlinie umgesetzt. Mit dieser Verordnung werden spätestens Ende 2000 die Grenzwerte für einige Schadstoffe verschärft", betont Prammer.

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel. Mit der neuen nationalen Trinkwasserinformationsverordnung wissen die KonsumentInnen, wie gut die Qualität ihres Trinkwassers ist. Die Wasserversorger müssen in Zukunft alle Wasserabnehmer regelmäßig über die Zusammensetzung des Trinkwassers verpflichtend informieren. Die KonsumentInnen erhalten Auskunft über die Werte der für sie interessanten und gesundheitlich relevanten Stoffe wie Nitrat- und Pestizidgehalt des Trinkwassers, zeigt die Konsumentenschutzministerin auf.

Derzeit wird in Österreich außerdem auch die EU-Trinkwasserrichtlinie umgesetzt. Diese Richtlinie wurde unter Österreichs Präsidentschaft beschlossen und legt in allen 15 EU-Staaten bis spätestens Ende 2000 Mindeststandards für Trinkwasser fest, betont Prammer.

So wird der Grenzwert für zwei gefährliche Pflanzenschutzmittel (Heptachlor, Heptachlorepoxid) von 0,1 Mikrogram pro Liter um mehr als die Hälfte auf 0,03 Mikrogramm gesenkt. Auch für Blei und Arsen wurde der Grenzwert von bisher 50 Mikrogramm pro Liter auf 10 Mikrogramm pro Liter gesenkt.

Weiters wird der Summengrenzwert für Pestizide auf Vorschlag Österreichs mit 0,5 Mikrogramm pro Liter festgelegt. Für einzelne Pestizide bleibt der strenge Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter aufrecht. "Trinkwasserschutz ist Konsumentenschutz. Die strengen Grenzwerte sind ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Menschen", so Prammer weiter.

"Wasser kennt keine Staatsgrenzen. Es ist daher sehr positiv, daß mit der neuen EU-Richtlinie Mindeststandards für die Trinkwasserqualität in den EU-Staaten festgelegt werden können", stellt Prammer abschließend fest.

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