Sallmutter: Psychotherapie auf Krankenschein

Wien (OTS) - Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger äußert sein Unverständnis über die heutigen Behauptungen der LIF-Nationalratskanditatin Pölzlbauer, wonach die kommende Einigung zwischen Sozialversicherung und PsychotherapeutInnen die Versorgung nicht verbessere:

Die Sozialversicherung ist bemüht, daß die Versicherten die bestmögliche psychotherapeutische Versorgung erhalten. Die Sozialversicherung und der Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) verhandeln seit längerem einen Gesamtvertrag, der den Versicherten eine qualitätsgesicherte, kompetente und zielgenaue Therapie auf Krankenschein auch durch niedergelassene PsychotherapeutInnenen ermöglichen soll. Vor kurzem haben sich die Verhandlungsteams von Sozialversicherung und ÖBVP im wesentlichen über den Vertrag geeinigt. Anfang September findet eine abschließende Verhandlungsrunde statt, bei der letzte Punkte besprochen werden.

"Wir brauchen endlich die Psychotherapie auf Krankenschein", betont Hans Sallmutter, Präsident des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger. Er führt weiter aus, "daß es geradezu absurd ist, einen Vertragsabschluß, der den Versicherten ermöglicht eine psychotherapeutische Behandlung ohne finanzielle Vorleistung in Anspruch zu nehmen, als Verschlechterung der Versorgung zu bezeichnen." Die Aussagen von Pölzlbauer, die im übrigen nicht dem Verhandlungsteam, das die Verhandlungen mit dem Hauptverband führt, angehört, sind nach Ansicht Sallmutters als reine Wahlkampfpolemik zu werten.

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