Sichrovsky: "SPÖ will Kunst und Kultur mit neuem Ministerium zu Tode verwalten"

Sozialdemokraten müssen endlich aus der Kultur-Verantwortung entlassen werden!

Wien, 1999-08-24 (fpd) - "Die Selbsternennung des gescheiterten Kultur-Staatssekretärs Wittmann als zukünftiger Minister eines neu zu gründenden Kulturministeriums zeigt die Methode der Sozialdemokraten, wie man versucht von der eigenen Imkompetenz durch absurde angeblich neue Ideen abzulenken", sagte heute der EU-Abgeordnete Mag. Peter Sichrovsky. ****

"Wohl kaum eine österreichische Regierung der letzten Jahrzehnte hat im Bereich Kulturpolitik derart versagt wie jene unter Kanzler Klima, der mit unglaublicher Präpotenz die Kunst einst zur "Chefsache" erklärte. Sein "sozialistischer" Staatssekretär Wittmann, den viele in Erinnerung haben, wie er sich stolz im weißen Rolls Royce durch Cannes während der Filmfestspiele chauffieren ließ, wie kaum ein zweiter Kulturverantwortlicher vor allem an dem notwendigen Kontakt und dem Verständnis zu Kunst und Kultur gescheitert. In der so wichtigen Europapolitik fehlt der Bereich Kultur völlig, obwohl Österreich hier eine entscheidende Verantwortung übernehmen könnte. Österreich hat den Anschluß zu den Gesellschaften mit einem modernen, zeitgemäßen, kritischen, kulturell aktiven Leben verloren. Der Großteil der heimischen Bevölkerung ist von einer mit unglaublichem aufwand bürokratisch "zu Tode" verwalteten Kultur ausgeschlossen. Die Menschen werden weder motiviert, aktiver an einem Kulturleben teilzunehmen, noch werde der Kultur der entsprechende Stellenwert in der Ausbildung der Schüler und Studenten gegeben. Während Regierungen wie die der Niederlande mit kreativen, kulturpolitischen Zukunftsvisionen überraschen, protzt sich der Kulturverantwortliche Österreichs mit einer bürokratischen Reorganisation der Staatstheater als Leistungsnachweis seiner Regierungsarbeit.

"Die Kultur in Österreich", schloß der Abgeordnete, "muß endlich aus den Klammern der Sozialdemokraten befreit werden!" (Schluß)

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