Einspeisetarife für erneuerbare Energien festgelegt

Sobotka: Zügiger Ausbau der alternativen Energien in NÖ

St.Pölten (NLK) - Bis zum Jahr 2005 müssen laut Elektrizitätswirtschafts- und Organisationsgesetz (Elwog) zusätzlich drei Prozent des österreichischen Stroms aus erneuerbaren Energieträgern wie Wind, Biomasse und Photovoltaik stammen. Drei Prozent Strom entspechen in Österreich 1.500 Millionen Kilowatt pro Stunde also etwa soviel wie 375.000 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Niederösterreich legte gemeinsam mit anderen Bundesländern seine Einspeisungstarife mit 19. August fest. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und Kammeramtsdirektor Dr. Heinz Kopetz vom Österreichischen Biomasseverband stellten diese Tarife und die künftige Entwicklung der alternativen Energien heute in Wien vor. "In Niederösterreich wurden für Biomasse und Biogas hohe Wintertarife festgelegt. Das bevorzugt die Kraft-Wärme-Kopplung auf Biomassebasis. Die verordneten Wintertarife gehören zu den höchsten in Österreich. Die Sommertarife liegen jedoch unter den Forderungen des Biomasseverbandes", erläuterte Kopetz. Für feste Biomasse liegt der durchschnittliche Einspeisetarif der gesamten Jahreserzeugung bei 99,3 Groschen pro Kilowattstunde, bei Windkraft durchschnittlich bei 83 Groschen und bei Biogas durchschnittlich bei 115 Groschen. "In Niederösterreich werden alternative Energien zügig ausgebaut", betonte Sobotka. In Niederösterreich gebe es bereits 113 Biomassefernheizwerke, bei Hackschnitzelheizungen habe Niederösterreich einen österreichweiten Anteil von 26 Prozent. Auch der wirtschaftliche Effekt sei enorm. Sobotka: "30.000 Arbeitsplätze könnten bis 2005 mit Hilfe der alternativen Energien geschaffen werden, nachgelagerte Branchen miteinbezogen.

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