WESTENTHALER (2): "Keine Gnade für Kinderschänder!"

Empörende Ignoranz der SPÖ - FPÖ verlangt Strafverschärfung

Wien, 1999-08-24 (fpd) - "Keine Gnade für Kinderschänder!" Dies forderte FPÖ-Generalsekretär Ing. Peter Westenthaler im weiteren Verlauf seiner heutigen Pressekonferenz. ****

Das Staatsschiff sei in Seenot. In Österreich herrsche die größte Jugendarbeitslosigkeit und Parteibuch- und Privilegienwirtschaft würden fröhliche Urständ feiern, führte Westenthaler aus. Mit einer Million Ausländer habe Österreich den größten Ausländeranteil in der gesamten EU. In Österreichs Städten verzeichne man einen blühenden Drogenhandel. Es gebe hier die höchste Steuerquote. Eine Million Österreicher seien an der Armutsgrenze. Die Familien seien unter Druck.

Besonders heftig kritisierte Westenthaler die Tatsache, daß in unserer Gesellschaft Kindesmißbrauch auf der Tagesordnung stehe. Täglich würden neue Fälle an die Oberfläche kommen. Hier müsse man entsprechend gegensteuern. Einen Steuermann wie Viktor Klima, der auf ein Riff auflaufe, könne man hier nicht gebrauchen.

Der SPÖ warf Westenthaler empörende Ignoranz bei diesem fürchterlichen Thema vor. Innenminister Schlögl erkläre, daß man sich um die Täter kümmern und sie therapieren müsse. SPÖ-Geschäftsführer Rudas sage, daß man keine schärferen Gesetze brauche und nur den Kindern erklären müsse, daß sie Nein sagen sollten. Offenbar sollten es also die Schwächsten ausbaden, nämlich die Kinder.

Die FPÖ gehe hier einen anderen Weg. Sie fordere eine Strafverschärfung. Westenthaler kündigte an, daß die Freiheitlichen hier nicht locker lassen würden. Man setze sich damit auch schon durch. Minister Bartenstein etwa habe bereits die Forderung nach lebenslanger Führungsaufsicht von Kinderschändern übernommen. Das Thema werde jetzt auch breit diskutiert. An Bundeskanzler Klima kritisierte Westenthaler, daß dieser in seinem ORF-Sommergespräch dieses brennende Thema mit keiner einzigen Silbe erwähnt habe.

"Wer so inhuman handelt und sich an den Kinderseelen vergreift, hat kein Recht auf Humanität", stellte Westenthaler unmißverständlich klar. "So jemand gehört lebenslänglich weggesperrt." Dies bleibe die zentrale Forderung der FPÖ. Auch der Unfug, daß es bei geringeren Delikten möglich sei, sich freizukaufen, müsse ein Ende haben.

Man solle die Kinderschänder im Zuge einer öffentlichen Sexualstrafdeliktsdatei publik machen, forderte Westenthaler weiter. Landeshauptmann Haider werde dies in der Landeshauptleutekonferenz beantragen. "Keine Gnade und keine Humanität für inhumane Kinderschänder!" (Forts.)

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