ots Ad hoc-Service: Signalbau Huber AG <DE0007236333> / Zwischenbericht über das 1. Halbjahr 1999

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Umsatz

Der Umsatz der Signalbau Huber AG lag im 1. Halbjahr 1999 mit 44,1 Millionen DM um 19,8 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums (55,0 Millionen). Dieser Rückgang ist einerseits von Basiseffekten geprägt. Im Vorjahr wurden Groß- projekte wie das Parkleitsystem Riem, das Straßenbahnbeschleunigungssystem in Augsburg sowie eine Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der Bundesautobahn A 94 in Höhe von rund 8 Millionen DM abgerechnet. Andererseits war im ersten Halbjahr im Inland eine starke Zurückhaltung der öffentlichen Hand bei kurzfristig abzuwickelnden Ausschreibungen zu vermerken. Der Auslandsumsatz lag um 2,2 Millionen DM unter dem Vorjahreswert (3,4 Millionen DM). Dies ist im wesentlichen auf periodenübergreifende Projekte zurück zu führen, die im Betrachtungszeitraum nicht umsatzwirksam wurden.

Auftragseingang

Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreshalbjahr von 51,2 Millionen DM um 24,6 Prozent auf 64,9 Millionen DM. Dieser erstreckte sich hauptsächlich auf das Standardgeschäft. Bedeutendere Auftragseingänge konnten im Geschäftsfeld Lichtsignalanlagen bei komplexen Anlagen in den Städten Berlin und Oberhausen erzielt werden. Im Ausland hat sich der Auftragseingang erwartungsgemäß entwickelt. Der Auftragsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,4 Prozent von 106,4 Millionen DM auf 117,5 Millionen DM erhöht.

Mitarbeiter

Am 1. Juli 1999 waren einschließlich Auszubildende 402 Mitarbeiter beschäftigt, 74 weniger als zum vergleichbaren Vorjahresstichtag.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen in der ersten Jahreshälfte 1999 rund 6,1 Millionen DM (Vorjahreszeitraum 2,7 Millionen DM). Der Anstieg ist vorwiegend auf die Rückgliederung des Geschäfts- bereiches Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf Autobahnen von der Bosch Telecom GmbH in die Signalbau Huber AG zurück zu führen.

Ertragslage

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit lag nach den ersten sechs Monaten mit minus 12,2 Millionen auf Vorjahresniveau. Die erreichten Fortschritte bei der Reduzierung der Kosten wurden durch die gegenüber dem Vorjahr verringerte Gesamtleistung aufgewogen.Das Ergebnis nach Steuern wurde durch Sondereinflüsse -Verkauf der Beteiligung Robot Foto und Electronic GmbH- geprägt und liegt bei 31,9 Millionen (Vorjahr minus 5,8 Millionen).

Ausblick

Das Jahr 1999 ist ein Jahr des Übergangs. Durch die weiter angespannte Lage der öffentlichen Haushalte fehlen momentan Großprojekte. Wir erwarten daher einen leicht unter Vorjahr liegenden Umsatz für das Gesamtjahr. Aufgrund der einge- leiteten Strukturmaßnahmen sind wir jedoch zuversichtlich, in dem von Überkapa- zitäten gekennzeichneten Inlandsmarkt weiterhin eine maßgebliche Marktposition erhalten und sogar ausbauen zu können. Im internationalen Geschäft ergeben sich weitreichende Möglichkeiten, von denen wir für das kommende Jahr deutliche Zuwächse im Auftragseingang erwarten.Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit wird sich nach Risikovorsorge gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern. Der vollständige Abbau der Verluste ist nicht vor 2000 zu erwarten.

Vorzugsdividende

Die 1998 ausgefallene Vorzugsdividende wird aus derzeitiger Sicht im Jahr 2000 nachgezahlt.

Der Vorstand

Ende der Mitteilung

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