Kontrolle über Krankenanstalten muss Landessache bleiben

Haidinger: Bund hat keinen Einblick in die Krankenhausabläufe – Probleme lassen sich an Ort und Stelle besser lösen

Salzburg (OTS) - "Eine Kontrollinstanz des Bundes, wie sie Bundesministerin Lore Hostasch
fordert, die unangekündigt in Spitälern erscheint und ungehindert Zugang zu
Behandlungsunterlagen bekommen soll, ist nicht zielführend, da der Bund keinen Einblick in die
Krankenhausabläufe der Länder hat", betonte heute Montag, 23. August, die für
Landeskrankenanstalten ressortzuständige Landesrätin Dr. Maria Haidinger. Die Kontrolle der
landeseigenen Krankenanstalten müsse in Händen der Länder bleiben, da sich Probleme an Ort
und Stelle besser lösen lassen, so Haidinger weiter.

Grundsätzlich ist das Krankenanstaltenwesen Bundessache, doch für Detailregelungen und
die Vollziehung sind die Länder selbst zuständig. So hat die Gesetzgebung in Salzburg die
Verankerung der Patientenrechte im Paragraphen 10 a des Salzburger Krankenanstalten-
Gesetzes und die Verankerung der unabhängigen und weisungsfreien Patientenvertretung als
Absicherung für die Patienten geschaffen. "Dabei soll es auch bleiben, denn im Konfliktfall ist
eine Gesprächsbasis viel schneller und einfacher herzustellen, als der Weg über eine
Kontrollstelle in Wien", erläuterte Haidinger.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65Landespressebüro Salzburg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SBG/SBG