Weinviertel wird für Radler "grenzenlos erfahrbar"

250 km Radwege von der Staatsgrenze bis Wien

St.Pölten (NLK) - Immer mehr Weinviertel-Freunde entdecken in den letzten Jahren, daß es zwischen Kellergassen und Heurigen im östlichen Weinviertel noch einiges mehr zu erleben gibt. Gerade das sanfte Hügelland der Gegend eignet sich besonders für Ausflüge mit dem Rad. Um diesem Trend Rechnung zu tragen, haben sich der "Tourismusverband Östliches Weinviertel", zahlreiche Gemeinden und das Land Niederösterreich auf einen großzügigen Aus- und Neubau des Radwegenetzes geeinigt, das zu einem Teil bereits heuer befahrbar sein wird. Die Gesamtkosten für diesen Ausbau belaufen sich auf 25 Millionen Schilling.

Die Route des internationalen Radweges EUROVELO 9 von Danzig bis Pula führt im Weinviertel von der tschechischen Grenze in Reintal über Altlichtenwarth, Dobermannsdorf, Neusiedl an der Zaya und entlang des idyllischen Flüßchens Zaya durch Hauskirchen, Ebersdorf, Bullendorf, Wilfersdorf, Mistelbach, entlang des Taschelbaches nach Ladendorf und weiter über Kreuzstetten, Hautzendorf, Schleinbach, Ulrichskirchen und Wolkersdorf auf die bereits bestehende Route des Bernsteinradweges, der über Hagenbrunn und Bisamberg auf den Donauradweg Richtung Wien führt.

Auch die Radrouten von den beiden Grenzübergängen Laa an der Thaya und Drasenhofen werden Richtung Süden geführt, wobei die "Laaer Route" bei Ladendorf und die "Drasenhofener Route bei Ebersdorf in den internationalen EUROVELO 9 eingebunden werden.

Die Vorbereitungen für dieses Großprojekt dauerten ein Jahr. Einbezogen wurden namhafte Experten, Kenner der Region und Straßenbauer. "Dadurch wurde erreicht, daß die Wege absolut sicher, verkehrsarm und für jung und alt leicht befahrbar sind", betont der Obmann der Tourismusregion Weinviertel, Landtagsabgeordneter Georg Hoffinger, nicht ohne Stolz. 95 Prozent des Netzes sind auf Güter-, Feld- oder Radwegen und Kellergassen angelegt, letztere bieten ausreichend Möglichkeiten zum Verschnaufen.

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