Krammer: Grobe Versäumnisse des VP-Ministers bei der Suche nach krankheitserregendem Tierfutter

Molterer hätte schon viel früher entsprechende Schritte einleiten müssen

St. Pölten, (SPI) – Der vergangene Tierfutterskandal in Belgien war für den VP-Landwirtschaftsminister wohl nicht Anlaß genug, alle nur denkbaren Gefahrenpotentiale peinlichst genau prüfen zu lassen. Nachdem erst vor kurzem in Frankreich nachgewiesen wurde, daß nicht nur das problematische Tiermehl, sondern auch Tiermehl kombiniert mit Klärschlamm, für die Tierfuttermittelproduktion herangezogen wurde, begibt sich jetzt Minister Molterer erneut bei diversen Futtermittelproduzenten auf die Suche nach eventuellen Problemstoffen. "Dies ist Zeugnis dafür, daß bisher viel zu halbherzig seitens des Landwirtschaftsministeriums vorgegangen wurde”, ist SP-LAbg. Christine Krammer völlig über die Vorgehensweise Molterers empört.****

Bereits Ende 1998 wurden Verunreinigungen von Viehfuttermitteln
bei Kontrollen in drei französischen Tierkörperverwertungen beanstandet. "Warum muß immer erst etwas passieren bevor die verantwortlichen Stellen tätig werden. Hinzu kommt noch, daß gerade in Belangen der Lebensmittelkontrolle bzw. Gesundheitsgefährdung prompt agiert werden muß. Daher würde Minister Molterer in Zunkunft daran gut tun, wenn er nicht nur auf Skandale hin reagiern würde, sondern viel wichtiger wäre die Schaffung von Rahmenbedingungen, die die Gefahr so gut wie ausschließen, daß gefährliche Stoffe in das Tierfutter und somit in weiterer Folge in die Nahrungskette des Menschen gelangen können”, so LAbg. Krammer abschließend.
(Schluß) sa

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