Vladyka: Trendwende bei der Frauenbeschäftigung

Keine generelle Sonntagsöffnung im Handel

St. Pölten, (SPI) - "In Sachen Frauenbeschäftigung ist es Bundeskanzler Mag. Viktor Klima und Sozialministerin Lore Hostasch in den letzten Jahren gelungen, eine deutliche Trendwende einzuleiten. Der Trend der letzten Jahrzehnte, daß Frauen von Arbeitslosigkeit stärker betroffen sind als Männer, hat sich zugunsten der Frauen geändert. Der Frauenschwerpunkt der österreichischen Arbeitsmarktpolitik wurde dabei gezielt
aufgebaut. So kamen im Jahr 1998 bereits 50,4 Prozent der vom AMS geleisteten Förderungen der Arbeitsmarktintegration den Frauen zugute. Dadurch konnte ein deutlich niedrigerer Frauenanteil an
der Gesamtarbeitslosigkeit von 45,6 Prozent erzielt werden”, freut sich SP-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka über den Erfolg.****

Es gibt aber noch viele wichtige frauenpolitische Forderungen, die es umzusetzen gilt. Vor allem die ÖVP stemmt sich noch immer gegen einen Rechtsanspruch auf Teilzeit bei Frauen, die Kinderbetreuungspflichten wahrnehmen. "Dies ist nicht akzeptabel, die angebliche Familienpartei ÖVP zeigt hier ihr wahres Gesicht”, so Vladyka. Ein Anschlag gegen berufstätige Frauen und deren Familien ist jedenfalls auch das Bestreben des Handels, die generelle Sonntagsöffnung einzuführen. Nicht nur wird den Familien ein gemeinsamer Tag genommen, besonders die Frauen sind noch mehr Streß und Terminproblemen ausgesetzt. In Niederösterreich sind wir bereits seit Monaten mit einem negativen Beispiel konfrontiert.
Hier hat VP-Landeshauptmann Erwin Pröll mit seiner Multiplex-Verordnung über Schleichwege den Weg zur generellen Sonntagsöffnung geebnet. "Die Sozialdemokraten werden jedenfalls diesem Anschlag auf Lebensqualität und Familie eine strikte Absage erteilen”, so Vladyka abschließend.
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