ARBÖ: Ausweitung des Lkw-Überholverbotes soll ausdiskutiert werden

Wien (ARBÖ) - Die Überlegungen von Verkehrsminister Dr. Caspar Einem, ein Überholverbot für Lkw über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht nach dem Probeversuch in Tirol ab 15. September auch auf der West-und Südautobahn zu verordnen, soll nach Meinung des ARBÖ in einer großen Runde ausdiskutiert werden. Betroffen sind Wirtschaftstreibende, betroffen sind aber auch die privaten Kraftfahrer, deren Interesse nach mehr Sicherheit und nach einem weitgehend störungsfreien Verkehrsfluß auf Österreichs Autobahnen der ARBÖ wahrnehmen wird.

Insgesamt geht es um die Umsetzung der ökologisch und ökonomisch sinnvollen Beförderung von Gütern auf der Schiene und vor allem auch um menschengerechte Arbeitsbedingungen für die Lkw-Fahrer.

Aber auch die Pkw-Fahrer, die vielfach beruflich unterwegs
sind, haben ein Recht auf eine sichere und störungsfreie Fahrt, insbesondere weil sie einen erheblichen Anteil an der Finanzierung von Straßenbau und Straßenerhaltung tragen.

Aus der Sicht des ARBÖ sind alle Maßnahmen zu begrüßen, die helfen, die Verkehrssicherheit sowie die Flüssigkeit und Leichtigkeit des Verkehrs zu verbessern. Die Ergebnisse aus Tirol, wo seit kurzem das Überholverbot für schwere Lkw auf der Brenner-und Inntalautobahn zwischen Kufstein und Brenner gilt, zeigen in ersten Analysen bereits Positives. Es werden sich daher schwerlich Argumente gegen eine Ausweitung der Regelung finden lassen.

Eine sachliche Entscheidung sollte daher auf breiter Basis und aufgrund von gesicherten Datengrundlagen getroffen werden, so die Meinung des ARBÖ.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 89121-244
e-mail: presse@arboe.at

ARBÖ Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR/NAR