Sichrovsky: Ende der Kulturpolitik auf Mozart-Kugel-Niveau gefordert

: Übernahme der Kulturverantwortung durch die FPÖ bei Regierungsbeteiligung

Wien,1999-08-19 (fpd) - "Bei einer etwaigen Regierungsbeteiligung der FPÖ in einer Koalitionsregierung fordere ich die Übernahme der Kulturverantwortung durch die FPÖ oder durch eine fachlich qualifizierte unabhängige Persönlichkeit aus dem Kunst und Kulturbereich", sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Peter Sichrovsky. ****

Durch den dramatischen Niveauverlust auf dem Kunst- und Kultursektor in den letzten Jahrzehnten und durch die bürokratische ‚Zu- Tode-Verwaltung‘ durch die Koalitionspolitiker von SPÖ und ÖVP habe Österreich auf dem internationalen Markt in allen kulturellen Bereichen jeden Anschluß zu den führenden Kulturnationen verloren, so Sichrovsky weiter.

In der Kultur-Weltmacht USA beispielsweise sei Österreich nur noch mit der traditionellen Kunst vorhanden. "Der ‚modernste‘ österreichische Dramatiker, der in New York in den letzten Jahren aufgeführt wurde, war Schnitzler. Auf dem Filmmarkt setzte sich trotz immer größerem Interesse der Amerikaner an europäischen Produktionen kein einziger österreichischer Film durch. Auf keinem der namhaften internationalen Filmfestivals hat sich ein österreichischer Beitrag durchgesetzt", kritisierte der freiheitliche EU-Abgeordnete.

"Obwohl ein deutscher Schriftsteller in diesem Jahr in die amerikanische Bestsellerliste kam, ist dies einem heimatlichen Autor nicht einmal ansatzweise je gelungen. Kaum ein Buch wird in andere Sprachen übersetzt, keine modernen Theaterstücke werden im Ausland aufgeführt und die Filmprodukte sind international unbekannt", bedauerte Sichrovsky.

Österreich sei als ehemalige Kulturnation mit Weltbedeutung durch die "Mozart-Kugel-Politik" der Kulturbürokraten international in die absolute Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Nur die FPÖ könne auf diesem Gebiet mit neuen Ideen und einer effektvollen Modernisierung der Kulturpolitik einen Aufschwung garantieren. Kultur dürfe nicht mehr ‚nur‘ verwaltet werden. "Die Künstler eines Landes müssen in einer Atmosphäre der Kreativität arbeiten und nicht in der Dunstglocke der parteipolitischen Staatskulturdiener", erklärte Sichrovsky abschließend. (Schluß)

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