Bundesheer-Kosovo-Einsatz: Scheibner kritisiert Prestigedenken der Regierung

FPÖ-Klubobmann gegen gefährliches Abenteuer

Wien, 1999-08-19 (fpd) - Aufgrund der heutigen Verabschiedung von rund 170 Pionieren des Bundesheeres durch Minister Fasslabend sprach sich der freiheitliche Klubobmann Herbert Scheibner erneut gegen den Kosovo-Einsatz des Bundesheeres aus. ****

Diese Entsendung sei unverantwortlich, betonte Scheibner. Die Ereignisse der letzten Wochen hätten die freiheitliche Kritik an diesem gefährlichen Abenteuer voll und ganz bestätigt. Ein solcher Einsatz könne nur durch bestausgebildete Berufssoldaten mit modernstem Gerät durchgeführt werden. Leider stehe aber bei der Bundesregierung das Prestigedenken an erster Stelle und nicht die Sicherheit unserer Soldaten. Man könne nicht einfach per Inserat Soldaten suchen und sie dann in einen Schnellsiedekurs stecken. Auch die Einsatztauglichkeit des Geräts sei mehr als zweifelhaft. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC