ots Ad hoc-Service: Senator Film AG <DE0007224404> Senator Film setzt Erfolgskurs fort

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Umsatzsteigerung im 1. Halbjahr um 160 Prozent - Ergebnis deutlich über Vorjahr - Mehr Kinostarts als geplant

Auch im zweiten Quartal 1999 setzte die Senator Film AG, Berlin, ihren Erfolgskurs konsequent fort. Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 1999 um 159,6 Prozent auf 43,9 (16,9) Mio. DM und hat damit bereits den Gesamtumsatz des Jahres 1998 von 43,6 Mio. DM übertroffen. Wie schon im ersten Quartal verzeichneten vor allem die Geschäftsfelder Lizenzhandel und Produktion herausragende Steigerungen. Die Ertragsentwicklung verlief äußerst positiv. Die Senator Film AG erzielte ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 26,6 (2,0) Mio. DM. Damit konnte eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1.210,4 Prozent erzielt werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 5,0 Mio. DM auf 3,7 Mio. DM und liegt ebenfalls über dem Wert des Gesamtjahres 1998. Die Senator Film AG erzielte ein Betriebsergebnis (EBIT) von 3,3 (-0,6) Mio. DM. Das bereinigte Ergebnis nach DVFA/SG stieg auf 1,8 (-1,1) Mio. DM. Das Ergebnis pro Aktie betrug 0,36 DM.

"Wir sind zuversichtlich, die beim Börsengang gesteckten Umsatz-und Ertragsziele zu erreichen", sagte Vorstandsvorsitzender Hanno Huth. Im zweiten Halbjahr werden mehr Filme starten als ursprünglich geplant. Die Eigen- produktion "Helden wie wir" (Kinostart: 9. November), nach dem Bestseller von Thomas Brussig, befindet sich in der Postproduktion, der von Senator Film produzierte Zeichentrickfilm "Käpt'n Blaubär", der im Dezember im Kino startet, in der Animationsphase. Seit dem Börsengang hat Senator Film zusätzlich die deutschsprachigen Rechte an 19 attraktiven Kinospielfilmen erworben, davon allein 9 Filme auf den Filmfestspielen in Cannes. Diese langfristigen Lizenzrechte mit allen Auswertungsmöglichkeiten bilden die Grundlage für das weitere Wachstum der Geschäftsfelder Lizenzhandel und Verleih.

Alle drei Kerngeschäftsfelder entwickelten sich im zweiten Quartal 1999 weiter extrem positiv. Im Geschäftsfeld Lizenzhandel flossen aus den Abkommen mit BMG Video und ProSieben im Bereich Video- und TV-Lizenzhandel die ersten Erlöse. Sie sorgten im ersten Halbjahr für einen kräftigen Sprung der Erlöse auf 17,1 (3,3) Mio. DM (plus 412,0 Prozent). Im Geschäftsfeld Verleih erzielte Senator Film Kinoerlöse von 11,2 (12,1) Mio. DM. Als Folge des verstärkten Einkaufs von Spielfilmen wird die Zahl der Kinostarts im zweiten Halbjahr 1999 deutlich steigen. Ein großer Erfolg in diesem Sommer ist der im Juni gestartete Wim Wenders-Film "Buena Vista Social Club", der unter anderem mit dem Bogey-Award für über 1.000 Besucher pro Kopie am Startwochende ausgezeichnet wurde. Auch im Geschäftsfeld Produktion konnten die Umsatzerlöse deutlich gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sie sich um 930,5 Prozent auf 15,6 (1,5) Mio. DM. Der Umsatzanstieg ist in erster Linie auf die Eigenproduktionen zurück- zuführen.

Auf der Kostenseite haben sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen nur leicht um 5,9 Prozent auf 11,2 (10,5) Mio. DM erhöht. Der Personalaufwand stieg um 23,3 Prozent auf 3,4 (2,7) Mio. DM. Senator Film hat in zusätzliches qualifiziertes Personal investiert, um auch in den Human Resources die Grundlage für unser künftiges Wachstum zu schaffen. Die Abschreibungen erhöhten sich auf 23,3 (2,6) Mio. DM.

Die Senator Film AG wird den Ausbau der Kerngeschäftsfelder weiter voran- treiben. Das Eigenkapital von 97,1 Mio. DM (Eigenkapitalquote:
74,3 Prozent) stellt eine solide Basis für die Zukunft dar. "Unser Ziel ist die Fortsetzung der Integration hervorragender Köpfe der Medienbranche, denn Filmgeschäft ist vor allem people business", sagte Huth. Ein besonderer Höhepunkt des zweiten Quartals war der Erwerb von 51 Prozent an Til Schweigers Produktionsfirma Mr. Brown Entertainment GmbH, München, durch den sich Senator Film die exklusive Zusammenarbeit mit Til Schweiger als Regisseur und Produzent sicherte.

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