Lembacher: Volle Härte gegen Täter bei sexueller Gewalt an Kindern

Land NÖ verstärkt Kampf gegen Kindesmißbrauch

Niederösterreich, 19.8.1999 (NÖI) Bestürzt von den jüngsten tragischen Vorfällen von Kindesmißbrauch in Niederösterreich forderte heute die Familiensprecherin der VP Niederösterreich
LAbg. Marianne Lembacher, daß in solchen Fällen mit voller Härte, die das Gesetz bietet, gegen die Täter vorgegangen werden muß. "Seit Oktober des vergangenen Jahres gibt es strengere Strafen.
Beim Vollzug muß der gesamte Strafrahmen ausgenützt werden. Nur so kann man gegen die Mißbrauchs-Täter vorgehen und die hilflosen Opfer vor großem psychischen Schaden, den sie oft ihr ganzes Leben lang erleiden müssen, schützen. Wichtig ist aber auch, daß die Bevölkerung nicht wegschaut sondern aufmerksam macht und aufschreit", stellte die VP-Abgeordnete fest. ****

Lembacher erinnerte daran, daß das Land Niederösterreich mit der Unterstützung von Kinderschutzzentren den Kampf gegen den Kindesmißbrauch verstärkt hat. Insgesamt 3,5 Millionen Schilling stellt das Land dafür bereit, nächstes Jahr ist ein flächendeckendes Netz solcher Zentren fertig. In einigen Spitälern gibt es auch bereits Kinderschutzgruppen. Eine weitere wichtige Maßnahme sei der kostenlose Rechtsbeistand für Opfer sexueller Gewalt, den das Land ausverhandeln konnte, so Lembacher.

Lembacher, zugleich auch Vorsitzende des NÖ Familienbundes, verwies in diesem Zusammenhang auf das Familienvolksbegehren. "Von 9. bis 16. September kann man mit seiner Unterschrift so eine wichtige Forderung des Familienvolksbegehrens für besseren Schutz gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen persönlich unterstützen", erklärte Lembacher.
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