ÖH fordert Anpassung des Studienförderungsgesetzes

Gleiche soziale Rahmenbedingungen für Bakkalaureatsstudien

Wien (OTS)- Wie die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) schon bei der Stellungnahme zum neuen Universitätsstudiengesetz (UniStG) forderte, müssen die sozialen Rahmenbedingungen wie das Stipendien-und Beihilfenwesen an die neuen Erfordernisse, die das Bakkalaureatsstudium mit sich bringt, angepaßt werden.

Die Studie "Gründe und Ursachen für die langen Studienzeiten in Österreich" hat Lücken der sozialen Absicherung der Studierenden aufgezeigt. Knapp 30 Prozent der Befragten gaben an arbeiten zu müssen, um sich ein Studium leisten zu können. Nur 11 Prozent aller Befragten konnten von einer dauernden Unterstützung durch Studienbeihilfe berichten. "Die Erreichung der Ausweitung und Erhöhung der Familien- und Studienbeihilfe ist ein wesentliches Ziel unserer Arbeit", erklärte ÖH Vorsitzender Martin Faißt. Dies betrifft auch die Anpassung des Studienförderungsgesetzes (StudFG), damit auch Bakkalaureatsstudierende in den Genuß von Studienbeihilfen kommen können.

"Die Einführung neuer Bildungswege darf nicht dazu benutzt werden Sozialleistungen zu kürzen", so Faißt. Für ein erfolgreiche Integration der Bachelorstudien in die österreichische Universitätslandschaft, ist die Schaffung gleicher sozialer Rahmenbedingungen für die Studierenden ein wesentliches Kriterium.

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