Scheibner: FPÖ gegen Bundesheer-Kosovo-Einsatz

Prestigedenken bei Regierung an erster Stelle

Wien, 1999-08-18 (fpd) - Gegen einen Einsatz des österreichischen Bundesheeres im Kosovo sprach sich heute der freiheitliche Klubobmann Herbert Scheibner aus. ****

Die Ereignisse der letzten Wochen hätten die freiheitliche Kritik an diesem gefährlichen Abenteuer bestätigt, betonte Scheibner. Ein solcher Einsatz könne nur durch bestausgebildete Berufssoldaten mit modernstem Gerät durchgeführt werden. Leider stehe aber bei der Bundesregierung das Prestigedenken an erster Stelle und nicht die Sicherheit unserer Soldaten. Man könne nicht einfach per Inserat Soldaten suchen und sie dann in einen Schnellsiedekurs stecken. Auch die Einsatztauglichkeit des Geräts sei mehr als zweifelhaft.

Laut Informationen, die der FPÖ vorlägen, habe Kanzler Klima versucht, die Entsendung erst nach dem 3.Oktober vorzunehmen. Offenbar sei sogar ihm bewußt geworden, daß ein blindes Festhalten an der nicht mehr vorhandenen Neutralität einerseits und eine Truppenentsendung unter NATO-Befehl andererseits nicht miteinander vereinbar und widersprüchlich seien, so Scheibner. (Schluß)

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