Haupt: Rot/Schwarz verhindern einheitliches Tierschutzgesetz

Wien, 1999-08-18 (fpd) - Ministerin Prammer scheint vergessen zu haben, daß sie nicht in der Opposition sondern in der Regierung sitzt, und die Umsetzung der Forderungen der Unterzeichner des Tierschutzvolksbegehrens - ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz -in zweifacher Hinsicht ihre Aufgabe gewesen wäre, erklärte der freiheitliche Tierarzt Mag. Herbert Haupt.

"Einerseits haben die Regierungsparteien nichts unternommen um ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz zu verabschieden, andererseits hätte Prammer als Konsumentenschutzministerin für die Anhebung des Standards österreichischer Tierproduktionsbetriebe sowie durch verstärkte Kontrolltätigkeit im Falle sämtlicher Futtermittelskandale der letzten Zeit (Belgien, Frankreich) sorge tragen müssen", erklärte Haupt.

"Wir Freiheitlichen sehen daher akuten Handlungsbedarf von Ministerin Prammer, die verstärkte Kontrolltätigkeit ausländische Futter- und Lebensmittel auf Schadstoffe, Schwermetalle, Bakterien und Dioxine endlich umzusetzen", forderte Haupt.

"Die 15 a Verträge sind für uns Freiheitliche ungenügend, und wir werden uns auch weiterhin für die Verabschiedung eines bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes einsetzen", erklärte Haupt. "Denn es ist für uns nach wie vor nicht einzusehen, daß gerade die ÖVP als Bauernvertreter und Hauptverhinderer dieses Gesetzes aus den Lebensmittelskandalen der letzten Zeit nichts gelernt hat, wenn gerade die österreichische klein- und mittelständischen bäuerlichen Betriebe, mit ihrer Lebensmittelproduktion und Erzeugung hochwertiger Produkte, von diesem Gesetz profitieren würden, schloß Haupt. (Schluß)

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