Mortier dementiert Verlängerungsgerüchte über 2001 und droht im Fall von Schwarz-blau mit vorzeitigem Abgang

Wien (OTS) - Gerard Mortier, Intendant der Salzburger Festspiele, dementiert aktuelle Meldungen, die Verträge des amtierenden Direktoriums könnten mangels geeigneter Nachfolger über das Jahr 2001 hinaus verlängert werden. In einem Podiumsgespräch für die morgen erscheinende Ausgabe des Wochenmagazins NEWS - Teilnehmer: Mortier, Hans Landesmann, Helga Rabl-Stadler, Salzburgs Bürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender Schaden und Galerist Thaddäus Ropac - erklärt Mortier: "Die Debatte ist müßig. Die Meldungen sind völlig aus der Luft gegriffen.

In gleichem Sinn äußern sich via NEWS auch Landesmann ("Ich stehe in keinem Fall zur Verfügung, ich zähle zu den Leuten, deren Wort gilt") und Schaden.

Mortier läßt in NEWS sogar mit einer Abgangsdrohung aufhorchen, sollte nach den Wahlen im Oktober eine schwarz-blaue Koalition regieren. "Schwarz-blau wäre eine Katastrophe für das Land, auch für die Festspiele. Wenn es dazu käme, könnte ich heute nicht mit Sicherheit sagen, daß ich meinen Vertrag bis 2001 einhalte. Nicht wegen der ÖVP. Aber die FPÖ arbeitet mit undemokratischen Mitteln. Sie mißbraucht die Prinzipien der Demokratie, und Haiders Wahl wäre auch auf europäischem Niveau eine Katastrophe."

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