ARBÖ: Auch beim Eigenimport von Fahrzeugen Typenschein möglich

Wien (ARBÖ) - Wer ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug aus dem EU-Raum selbst importiert hat, war bisher durch die
Fahrzeugpapiere "gebrandmarkt". Der ARBÖ berichtet nun über eine Gleichstellung dieses Personenkreises. Möglich macht dies die 46. Novelle der Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung (KDV).

ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing. Diether Wlaka: "Bisher mußten Fahrzeuge mit einer EU-Betriebserlaubnis, die selbst importiert wurden, der Kfz-Prüfstelle der jeweiligen Landesregierung vorgeführt werden. Dort wurde eine Bestätigung für die Zulassung, die einer Einzelgenehmigung entspricht, ausgestellt."

Die 46. KDV-Novelle, die in wenigen Tagen in Kraft treten wird, sieht nun vor, daß auch beim Eigenimport ein österreichischer Typenschein ausgestellt werden kann. Diese Ausstellung erfolgt
nach Überprüfung des Fahrzeuges und Übergabe des ausländischen Genehmigungsdokumentes durch den österreichischen Fahrzeugimporteur. Für die Überprüfung - bei der kontrolliert wird, ob sich das Fahrzeug im Originalzustand befindet - und Typenschein-Ausstellung wird ein Betrag von rund ATS 1.500,- / EUR 109,- verlangt.

Der ARBÖ-Experte abschließend: "Durch diese Neuregelung wird der Wiederverkauf von selbst importierten Autos erleichtert.
Bisher mußte der Besitzer aufgrund der Einzelgenehmigungen einen Preisabschlag in Kauf nehmen."

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