Povysil: Späte Ansätze der Regierung für Jahr 2000 Problem (Y2K) Lösungen

Thematisierung in den Medien aber kein Handeln

Wien, 1999-08-18 (fpd) - "Nachdem die FPÖ eine Serie von rund 20 Anfragen (6110-6123/J ff.) vor Monaten an die Minister der Regierung zum Jahr-2000 Problem (Y2K) eingebracht hat (im Internet unter www. parlinkom.gv.at abrufbar), erklärte der Bundeskanzler dieses Thema zur Chefsache. BM Prammer publizierte eine Broschüre und der designierte Jahr-2000 Beauftragter der Bundesregierung Josef Broukal warf das Handtuch. In den entsprechenden Beantwortungen der Regierung (ebenfalls via Internet abrufbar) sei "alles geklärt". Erst danach wurde eine Y2K Seite im Bundeskanzlerserver eingerichtet Dennoch verwiesen sie alle auf noch "einige offene Punkte" ", stellte die freiheitliche Abg. Dr. Brigitte Povysil fest. ****

"In meiner Tätigkeit als Ärztin werde ich immer wieder mit medizinischer Elektronik an Spitälern konfrontiert . Um so enttäuschter mußte ich zur Kenntnis nehmen, daß Österreich zur Bewältigung des Jahr-2000 Problems keinerlei Anstrengungen gemacht hat, kritisierte Povysil. In den USA, die PC-Nation schlecht hin, sind z.B. im medizinischen Bereich, nur 13 Prozent der Spitalscomputer und nur 6 Prozent der Hightech medizinischen Geräte Jahr 2000 tauglich ", so Povysil.

Auch ein Bericht der EU zum "Computerproblem der Jahrtausendwende" zeigt sich "überaus besorgniserregend". Auf alle Fälle sei es erfreulich, daß nun spät aber doch, man sich dieses Thema annimmt -hoffentlich in der Ausarbeitung von Notfallplänen. Es ist völlig unerklärlich, warum seitens der österreichischen Bundesregierung und der Interessensvertretungen nach wie vor mit extremer Gleichgültigkeit Informationsmanagement mit elektronischen Systemen betrieben wird, deren Haltbarkeitsdatum am 1.1.2000 abzulaufen droht, schloß Povysil. (Schluß)

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