Muzik: Immer wiederkehrendes Baustellenchaos erfordert fundiertes Baustellenmanagement

Wirtschaftsminister soll endlich ordentliches Baustellenmanagement einführen

St. Pölten, (SPI) - "Jedes Jahr kehrt es wieder und wird so geschätzt wie eine ungeliebte Krankheit - das Baustellenchaos auf Österreichs und Niederösterreichs Straßen. Endlose Kolonnen quälen sich an Autobahn-Nadelöhren vorbei, und weder Baumaschinen noch Arbeiter sind zu sehen. Daß dies bei den Verkehrsteilnehmern nicht unbedingt auf Verständnis stößt, ist einsichtig", kritisiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik das "Baustellenmanagement" des für den Straßenbau verantwortlichen VP-Wirtschaftsministers Johannes Farnleitner.****

Für die Zukunft muß daher ein das Chaos ordnendes "Baustellenmanagement" eingeführt werden, es muß sichergestellt werden, daß auf den unzähligen Autobahn-Baustellen auch tatsächlich rasch gearbeitet wird und die Aufträge raschest zu Ende geführt werden. Denn viele Firmen nehmen zwar Aufträge an, sind dann aber offensichtlich mit einer raschen Fertigstellung überfordert. Es ist daher grundsätzlich zu überlegen, ob Baustellen in der verkehrsreichsten Zeit nicht generell vermieden bzw. nur dann genehmigt werden können, wenn sonst Gefahr für die Verkehrssicherheit droht. Weiters muß darüber nachgedacht werden, bestimmte Baustellen nur dann zu "öffnen", wenn gleichzeitig leistungsfähige Ausweichrouten, auf denen kein Stau droht, angeboten werden können. "Wirtschaftsminister Farnleitner soll sich unverzüglich mit den Straßenbaugesellschaften in Verbindung setzen, um rasch eine Verbesserung der Situation für die Autofahrer auf Österreichs Autobahnen zu erwirken. Dazu sollte schon vor der Vergabe eines Bauauftrages durch Verkehrsexperten eine Abschätzung erfolgen, welche erwarteten Auswirkungen die Baustelle auf den Verkehrsfluß hat", so der SP-Politiker.

Positive Beispiele für ein funktionierendes Management gibt es bereits. So ist es Verkehrsminister Einem zu verdanken, daß es nach dem Tauerntunnel-Unfall durch das LKW-Überholverbot auf der Inntalautobahn und der Ausweitung der Ferienreiseverordnung trotz einsetzenden Urlauberreiseverkehrs zu keinem Totalkollaps auf den heimischen Autobahnen gekommen ist.
(Schluß) fa

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