Haupt: Patientencharta: "Vorwahlgetöse der ÖVP"

"Hepatitis C -Plasma- Prozeß und Freistadt erinnern an jahrelange FPÖ-Forderungen"

Wien, 1999-08-17 (fpd) - Es ist klar ersichtlich, daß Vizekanzler Schüssel und seine ÖVP, welche in der koalitionären Haft der SPÖ in den letzten Jahren gar nichts unternommen hat, um das österreichische Gesundheitswesen patientenfreundlicher zu gestalten, nun unter dem Druck der aufgedeckten Mißstände in Freistadt reagiert, so der freiheitliche Sozialsprecher KOStv. Mag Herbert Haupt. ****

"Jörg Haider ist nach wie vor der einzige Unterzeichner der Patientencharta, und alle freiheitlichen Forderungen nach einer Fondslösungen für Geschädigte, der freien Arztwahl oder der Anstellung von Ärzten bei Ärzten wurden bis heute von rot/schwarz auf allen Ebenen blockiert", erklärte Haupt.

"Ich halte den heutigen Vorstoß Schüssels mit der Vorstellung einer "Charta über die Rechte von Patienten" auf keinen Fall für ein spätes Aufwachen, sondern für eine taktische Ablenkung von den tatsächlichen, unter ÖVP Landes- Schirmherrschaft stehenden, Vorkommnissen in Freistadt", so Haupt
"Der heute stattfindende Prozeß Plasmageschädigter im Justizpalast zeigt nur allzu deutlich, daß sich die Koalitionsregierung längst einig war - und noch immer ist - die Patienten im Falle eines Kunstfehlers auf den unzumutbaren Rechtsweg zu verweisen", schloß Haupt. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC