Firlinger: Trend zum Diesel-PKW belastet Umwelt und birgt Gesundheitsrisiko

Sofortige Benzinpreispreissenkung als probates Gegenmittel - Studie bestätigt FPÖ-Forderung

Wien, 1999-08-17 (fpd) - Aufgrund der zu hohen Benzinpreise in Österreich sei es in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Zulassung von dieselbetriebenen KFZ gekommen. Dieser Trend sei, wie jetzt durch eine deutsch Studie belegt, jedoch nicht unproblematisch, da der Schadstoffausstoß bei Diesel-KFZ höher sei. Dies bedinge nicht nur eine verminderte Luftqualität, sondern auch ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Nach Ansicht des freiheitlichen Verkehrssprechers Reinhard Firlinger, sei daher klar, daß diesem Trend sofort entgegengewirkt werden müsse. Anstatt jedoch, wie in Deutschland schon in Diskussion, den Dieselpreis an den Benzinpreis anzugleichen, fordert Firlinger eine sofortige Absenkung des Benzinpreises auf zumindest das Niveau des Dieselpreises. Dies würde den Erwerb benzinbetriebener KFZ wieder attraktiver machen und damit langfristig zu einer verbesserten Luftqualität und reduziertem Gesundheitsrisiko beitragen. ****

Nach den deutschen Erkenntnissen sei die Politik nun gefordert, geeignete Schritte zu setzen, um den Trend zum Diesel-PKW entgegenzuwirken. Und die Antwort kann nur lauten: "Die Benzinpreise müssen runter, und zwar sofort", so Firlinger. Den umgekehrten Schritt, nämlich die Angleichung des Diesel- an den Benzinpreis erachtet Firlinger für nicht sinnvoll. "Dies hätte nur den Effekt, daß die Autofahrer mehr MöSt zahlen würden. Denn aufgrund der hohen Kosten, die mit dem Betreiben eines KFZ verbunden sind, würden die Autofahrer allein schon wegen des vergleichsweise geringeren Verbrauchs am Diesel-PKW festhalten", schloß Firlinger. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC