2. Abschnitt für Südumfahrung Tulln

Pröll: Mehr Lebensqualität für die Bevölkerung

St.Pölten (NLK) - Startschuß für den zweiten Teil der Südumfahrung von Tulln (B 14): Vom Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten wurde jetzt die Trassen-Verordnung erlassen, sodaß mit dem Bau nächstes Jahr begonnen werden kann. Dieser zweite Teil wird rund 3,5 Kilometer lang sein und mit einem Kreisverkehr an der B 213 beginnen. Die Straße führt nach Westen zur Landesstraße L 2011 und kreuzt diese mit einem Kreisverkehr. Weiter führt die Trasse über die Kleine Tulln und dann zur Köngistettener Straße LH 120. Weiter Richtung Norden überführt sie die Franz Josefs-Bahn und mündet wieder mit einem Kreisverkehr in die bestehende B 14. Die Trasse quert hauptsächlich landwirtschaftlich genutztes Gebiet. Die zweispurige Fahrbahn wird eine Breite von sieben Metern und eine Kronenbreite von insgesamt 10 Metern aufweisen. "Diese Umfahrung ist für Tulln ein besonders wichtiges Projekt. Nur so können wir den historischen Stadtkern vom Durchzugsverkehr befreien und damit die Lebensqualität für die Bevölkerung heben", betont Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Nach Schätzungen wird die zukünftige Verkehrsdichte bei rund 8.400 Autos am Tag liegen, wobei der Schwerverkehrsanteil voraussichtlich bei etwa 8 Prozent liegen wird. Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 96 Millionen Schilling. Da die Trasse an ein Wasserschutzgebiet angrenzt, sind umfangreiche Sicherungsmaßnahmen notwendig. Der erste Teil der Südumfahrung vom Kreisverkehr an der B 19 bis zur B 213 ist in Bau und wird voraussichtlich noch vor Jahresende für den Verkehr freigegeben.

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