VP-Klucsarits: Zuviele Dieselfahrzeuge produzieren zuviele Schadstoffe in der Wiener Luft

Der Zunahme von Dieselfahrzeugen entgegensteuern

Wien (ÖVP-Klub) Als bedenklich bezeichnete heute der Umweltsprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Rudolf KLUCSARITS, die Zunahme des Dieselfahrzeugbestandes in Wien. "Zuviele Dieselfahrzeuge schaden auf Dauer der Luftqualität dieser Stadt", erklärte der VP-Politiker.****

Die Tatsache, daß zwischen 1995 und 1997 die Zahl der in Wien angemeldeten Fahrzeuge mit Dieselantrieb von 175.300 auf 211.269 angestiegen ist, habe Auswirkungen auf die Luftqualität der Stadt, so KLUCSARITS. Gleichzeitig hab sich die Zahl der benzingetriebenen Fahrzeuge verringert. Es sei unbestritten, daß Dieselmotoren mehr Schadstoffe in die Luft ausstoßen als Benzinmotoren. "Auf diese Weise werden nicht nur die Fortschritte bei der Luftreinhaltung durch den Katalysatoreinsatz aufgehoben, sondern die Zusammensetzung der durch Dieselmotoren verursachten Schadstoffe erhöhen das Krebsrisiko", warnte der ÖVP-Umweltsprecher.

Deshalb gehe es in nächster Zeit in der Umwelt- und Verkehrspolitik darum, durch die Umsetzung der Vorschläge der Volkspartei, wie etwa dem Einsatz von kommunalen Biodieselfahrzeugen, der Verwendung von umweltfreundlichen Treibstoffen in Wien zum Durchbruch zu verhelfen.

Vor allem die Gewinnung von Biodiesel aus Altspeiseöl bezeichnete KLUCSARITS als "einen wichtiger Entwicklungspfad, der sowohl die Schadstoffproblematik als auch die Frage der Entsorgung des Altspeiseöls lösen könnte". Aktualisiert werde das Thema der Umwandlung von Altspeiseöl zu Biotreibstoff durch die Vorgänge rund um den Dioxinskandal in Belgien, dessen Ursache eine Verfütterung von Altspeiseöl in dortigen Viehzuchtbetrieben war. KLUCSARITS verwies in diesem Zusammenhang darauf, daß es die politischen Vorstöße der Wiener Volkspartei waren, die das Umweltressorts dazu veranlaßt haben, die Einsatzmöglichkeiten von Biodiesel mittels einer geplanten großräumigen Studie zu prüfen.***

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