ÖGB Steiermark: Klasnics Aussagen zum Thema Stronach unakzeptabel

Vorsitzender Pöschl: "Nur Wasser auf die Mühlen!”

Graz/Wien (ÖGB). Die heute veröffentlichte Meinung von Frau LH Klasnic, dass die Form der betrieblichen Mitsprache für Mitarbeiter nicht wirklich ausschlaggebend sei, wird vom ÖGB-Vorsitzenden Walter Pöschl entschieden zurückgewiesen. ++++

Die von Frau Landeshauptmann getätigte Aussage, dass die ArbeitnehmerInnen mündige Bürger seien, wird vom ÖGB bestätigt. Allerdings zeigt die alljährlich ausgewiesene Rechtsschutzstatistik des ÖGB, dass findige Unternehmer keine Chance auslassen, wenn es darum geht ihre Mitarbeiter "übers Ohr zu hauen”.

"Die einzige Chance sich gegen diese Form der Übergriffe zu schützen ist eine gesetzlich fundierte betriebliche Interessenvertretung mit ”Biss”.
Stronachs Vertrauensleute haben keine rechtliche Handhabe, sollte es hart auf hart gehen.

Klasnics ”Ratschläge” sind in diesem Zusammenhang gesehen nichts anderes als Wasser auf die Mühlen im Konflikt um Stronach”, so Pöschl. (Bac-)

ÖGB, 16. August 1999 Nr. 404

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