Theater am Spittelberg: Flexibilität muss gewahrt bleiben

Nuschin Vossoughi präzisiert ihr Betriebskonzept für multifunktionale Bühne

Wien (OTS) - Ihr Projekt zur Revitalisierung des ehemaligen Jura-Soyfer-Theaters am Spittelberg präzisierte heute Kulturmanagerin Nuschin Vossoughi, längjährige künstlerische Leiterin bekannter Wiener Szenebühnen und Mitinitiatorin kultureller Projekte am Spittelberg. Ihr geht es darum, das für den Spittelberg typische Theater für rund 160 Personen zu erhalten und in eine flexible multifunktionale Bühne umzuwandeln. Kostenpunkt der Renovierungsarbeiten: Rund fünf Millionen Schilling. Die Entscheidung liegt nun beim Wiener Kulturamt.

Das Theater soll nach dem vorliegenden Konzept zehn Monate im Jahr mit einem täglich wechselnden Programm bespielt werden. Dabei sollen nicht nur auffallende Talente aus den Bereichen Musik, Tanz, Literatur und Kleinkunst gefördert werden, sondern auch bereits etablierte Künstler ein Forum der Präsentation außerhalb des üblichen Rahmens erhalten. Festivals zu speziellen Themenschwerpunkten ("A cappella-Festival", "Wien multikulturell" etc.) haben darin ebenso ihren Fixplatz wie bodenständige Wiener Raritäten ("Dudeln und Jodeln in Wien" usw.) und sollen das Haus zu einem Publikumsmagneten im Nahbereich des Museumsquartiers machen. Die jährlichen Betriebskosten werden mit etwa 3,5 Millionen Schilling beziffert.

Das Konzept setzt weiters auf die erfolgreiche Symbiose mit den bestehenden Institutionen und Gastronomiebetrieben (Filmhaus, Initiative "Kulturkontakte", Amerlinghaus etc.) und will zur Belebung des Spittelbergs auch durch eigene künstlerische Aktivitäten im Rahmen der traditionellen Märkte beitragen. Um den Spielbetrieb im kommenden Jahr aufnehmen zu können, ist eine politische Entscheidung in den nächsten Wochen notwendig.

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