LiF-Pöschl: "Generelle Ablehnung des Güterverkehrsterminals ist nicht zielführend!"

Terminal Inzersdorf ist nur bei gleichzeitigem Bau der B 301 wünschenswert.

Wien (OTS) Der geplante Güterverkehrsterminal Inzersdorf wird sowohl während des Baus als auch nach Fertigstellung zu starker Verkehrsbelastung führen und die ohnehin schon brisante Verkehrssituation im Süden Wiens zusätzlich verschärfen. "Das Liberale Forum wird der Errichtung des Terminals daher nur dann zustimmen, wenn die B 301 oder eine zweistreifige Entlastungsstraße zwischen Himberger Straße und Laxenburgerstraße auf der Trasse der B 301 gebaut werden", stellte Hanno Pöschl, Verkehrssprecher des Wiener Liberalen Forums, klar.

Um die Belastungen der betroffenen Bevölkerung auf ein Minimum zu reduzieren, müsse die ÖBB neben den geplanten emissionsseitigen Lärmschutzmaßnahmen sämtliche Kosten für den Einbau von immissionsseitigen Lärmschutzmaßnahmen für die Gebäude im Nahbereich des Güterverkehrsterminals und der Ostschleife (Verbindung Pottendorfer Linie mit der Donauländebahn) übernehmen, forderte der liberale Gemeinderat. Dabei gehe es insbesondere um den Einbau von Lärmschutzfenstern und um ähnliche Lärmschutz-Maßnahmen.

Das Liberale Forum fordere zudem, alles zu tun, um während der Errichtungsphase eine Minderung der Staubbelastung für Anrainer zu ermöglichen. Insbesondere sei darauf zu achten, dass sämtliche unbefestigte Straßenoberflächen mit Wasser berieselt werden, um den Staub zu binden, so Pöschl. Zusätzlich könne durch einen frühzeitigen Bau der Lärmschutzwände und -wälle die Staubbelastung der Anrainer reduziert werden, da diese gleichzeitig als Windschutz fungieren.

Während der Bauphase wird es im gesamten Areal zu riesigen Massenbewegungen kommen. Nur ein Teil der bewegten Materialien bleibt im Gelände selbst, der Rest muss abtransportiert werden. "Der Abtransport des Materials muss zum Großteil mit der Bahn erfolgen, denn nur so kann die Belastung der Anrainer minimiert werden", so Pöschl abschließend.

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