Haupt: Patientenrecht muß Recht bleiben!

Hepatitis C -Plasma- Prozeß und Freistadt mahnen Fonds für Opfer ein

Wien, 1999-08-09 (fpd) - Anläßlich der morgigen Fortführung des Musterprozesses ehemaliger Plasma-Spender im Justizpalast verwies heute der freiheitliche Klubobmannstellvertreter Mag. Herbert Haupt auf die Bedeutung dieses Prozesses. ****

"Dieser Prozeß ist gerade unter dem Aspekt der derzeitigen Freistädter Vorfälle richtungsweisend für die Entwicklung des österreichischen Patientenrechtes im kommenden Jahrtausend", so Haupt.

"Wir Freiheitlichen fordern seit Jahren die Einrichtung eines verschuldens-unabhängigen Fonds für Opfer fehlgeschlagener medizinischer Eingriffe und Interventionen, welcher im Falle des hier betroffenen Hepatitis C infizierten Personenkreises bereits seit Jahren, unbürokratisch und schnell hätte helfen können Leid und finanzielle Schwierigkeiten zu verhindern bzw. zu minimieren", erklärte Haupt.

Zu den derzeitigen Vorfällen in Oberösterreich meinte der freiheitliche Bereichssprecher, daß die vorgeschlagene Kommission zur Beurteilung ärztlicher Kunstfehlern ausschließlich aus externen Experten zu bestehen hat, da zu befürchten ist, daß der Patient bei jeder, ausschließlich aus dem gerichtsmedizinischen oder universitären Bereich zusammengesetzte Kommission, aufgrund interner Streitigkeiten und Schuldzuweisungen, erneut unter die Räder kommt.

Weiters forderte Haupt - im Gegensatz zu ähnlichen Einrichtungen in den USA - keine festgesetzten Entschädigungsrichtsätze, sondern eine patienten- und krankheitsunabhängige Abgeltung des tatsächlich entstandenen Schadens, für den, durch medizinische Interventionen, geschädigten Personenkreis und deren Angehörige. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC