Sichrovsky: Klima gesteht Inkompetenz in Sachen Kultur ein!

: Bundesregierung hat alle Chancen auf kulturelle Führungsrolle Österreichs innerhalb der EU vertan

Wien, 1999-08-16 (fpd) - "Ich sehe in der Ankündigung Bundeskanzler Klimas in einem "profil"-Interview, den Bereich Kultur nach der Wahl wieder abzugeben, ein spätes Eingeständnis seiner Unfähigkeit, diese verantwortlich zu betreuen und eine Bestätigung jener Kritiker, die seit Jahren auf diesen Umstand verweisen", erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Peter Sichrovsky.****

Die Kultur zur "Chefsache" des Kanzlers zu erklären, entspräche der diktatorischen Kontrollsucht der Sozialisten, Kulturpolitik als Propagandainstrument für die eigene Parteipolitik zu mißbrauchen. In den letzten Jahren habe sich dieser Gang in die international kulturelle Bedeutungslosigkeit mit immer größerer Geschwindigkeit fortgesetzt. "Wir haben als ehemalige Kulturnation in einem vereinten Europa absolut keinen Einfluß, es kommen weder neue Initiativen noch neue Ideen aus Österreich. Die Bundesregierung hat vor allem in dem Bereich "Europäische Kulturpolitik" jede mögliche Führungsrolle vertan und versäumt", kritisierte Sichrovsky.

Der freiheitliche EU-Abgeordnete forderte das Herauslösen der Kunst und Kultur aus den Händen der Polit- und Parteibürokraten. Eine erfahrene Persönlichkeit aus dem Kunst- und Kulturmanagement sollte die Verantwortung für die Kulturpolitik übernehmen, um endlich den politischen Einfluß auf die Kunst zu stoppen und die Kultur der Bevölkerung zurück zu geben. Kultur sei das Eigentum eines Volkes und nicht einer Politprominenz, die sich damit nur selbst schmücke.

"Der Mißbrauch von Steuermitteln, um sich Künstler als Propagandisten der eigenen Politik zu finanzieren, muß ein Ende haben. Der Begriff "Subvention" wurde zum Ausdruck der Mittelmäßigkeit des politischen Kulturverständnisses und endete im Verschleudern von Milliarden nach den Geschmacksphantasien von Bürokraten und Politkarrieristen", schloß Sichrovsky.(Schluß)

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