Die Vorlehre setzt sich durch

Schon 37 Vorlehrverträge abgeschlossen - Informationsblatt für Betriebe, die ein Vorlehrverhältnis eingehen wollen

PWK - Die Zahl der Verträge für die Vorlehre steigt rapid an. Mittlerweile wurden bereits 37 Vorlehrverträge in Österreich geschlossen. Kärnten (17) und Oberösterreich (10) sind führend, Niederösterreich und Tirol melden je vier Vorlehrverhältnisse und Salzburg und Burgenland je einen Vertrag. Die Wahl der Berufe reicht von den klassischen Handwerken über die Büro- und Einzelhandelskaufleute bis zu den Friseuren und dem Restaurantfachmann. ****

"In der Wirtschaft finden die unterschiedlichsten Begabungen und Leistungspotentiale eine entsprechende Ausbildungsmöglichkeit. Viele Jugendliche besitzen gute praktische Fähigkeiten, brauchen aber etwas mehr Zeit, um sich die Lerninhalte anzueignen. Dafür haben wir die Vorlehre geschaffen", unterstreicht Alfred Duschanek, Leiter der Abteilung Bildung und Wissenschaft in der WKÖ, die Initiative der Wirtschaft.

Die Vorlehre ist eine spezielle Ausbildungsform für lernschwache Jugendliche, die kein positives Hauptschulzeugnis aufweisen können oder ihre Schulpflicht in einer Sonderschule erfüllt haben. Ziel der Vorlehre ist es, die Jugendlichen qualifiziert in einem Beruf anzulernen oder den Übertritt in ein ordentliches Lehrverhältnis zu ermöglichen.

Die Jugendlichen erhalten einen Ausbildungsvertrag für maximal zwei Jahre. In bis zu 24 Monaten werden die Ausbildungsinhalte des ersten Lehrjahres vermittelt. Die Jugendlichen besuchen die erste Klasse der Berufsschule. In diesen beiden Jahren ist die Lehrlingsentschädigung des ersten Lehrjahres zu bezahlen. Bei rechtzeitiger Kontaktnahme mit dem AMS kann der Betrieb eine Förderung von ATS 4.000,- pro Monat während der Dauer der Vorlehre erhalten.

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Dr. Alfred Duschanek
Tel: 50105/DW 4081

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