Höchtl: Sicherheitsloch im Bezirk Wien-Umgebung

22 Beamte weniger als systemisierter Personalstand

Niederösterreich, 16.8.99 (NÖI) "Angesichts der Tatsache, daß im Bezirk Wien-Umgebung die Gesamtkriminalität im letzten Jahr um rund 730 bekanntgewordene Fälle gestiegen ist, ist es - meiner Meinung nach - unverantwortlich, daß derzeit um 22 Beamte weniger Dienst verrichten als offiziell vom Innenministerium vorgesehen", dies stellte der niederösterreichische VP-Nationalratsabgeordnete Dr. Josef Höchtl in einer Aussendung fest. ****

Laut Höchtl sind nämlich nach einer Bestandsaufnahme nach Sommerbeginn statt 187 Beamten (= systemisierter Personalstand) lediglich 165 Gendarmen (= dienstbarer Personalstand) im Einsatz. "Gerade im Bezirk Wien-Umgebung, wo im Vorjahr die strafbaren Handlungen gegen fremdes Vermögen enorm anstiegen sind (in der ersten Jahreshälfte von 1479 auf 1870 Fälle) muß es, um dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger gerecht zu werden, möglichst rasch zu einer Auffüllung auf den systemisierten Personalstand kommen.

"Ich appelliere daher an den Innenminister, unverzüglich für ein 'Mehr an Sicherheit' durch den Einsatz von weiteren 22 Gendarmeriebeamten zu sorgen", schloß Höchtl.
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