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CREATON: Verzoegerter
"MAGNUM"-Start belastet 1. Halbjahr 99 Schwaechere Prognose fuer das Gesamtjahr 1999 Auslandsgeschaeft kraeftig ausgebaut

Der fuehrende deutsche Tondachziegelhersteller CREATON AG konnte im ersten Halbjahr 1999 mit einem Konzernumsatz von 131,8 Mio DM das Vorjahresniveau nicht ganz erreichen (Vj. 136,3). Ursaechlich hierfuer war zum einen das anhaltend schwache Branchenumfeld, in dem hohe Ueberkapazitaeten und ein extrem langer, harter Winter zu einem steigenden Margendruck fuehrten. Zum anderen wurden die geplanten zusaetzlichen Umsaetze mit dem neuen, im Werk III in Grossengottern produzierten "MAGNUM"-Ziegel nicht realisiert, da die Qualitaet dieses Produktes dem gewohnt hohen CREATON-Niveau noch nicht entspricht. Dies wirkte sich auch deutlich auf die Ertragslage aus, die darueber hinaus durch Restrukturierungsmassnahmen bei der neuen Tochtergesellschaft Stroeher und unerwartete Gewaehrleistungszahlungen aus einer Produktlinie belastet wurde. Das Ergebnis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit ging deshalb im CREATON-Konzern per 30.6.1999 auf 0,3 Mio DM zurueck (Vj. 9,6). Der Periodenueberschuss betrug 0,2 Mio DM (Vj. 3,5).

"MAGNUM"-Start erst Anfang 2000 Nach Abschluss der bereits begonnenen Umbauarbeiten im Werk III wird die Produktion der "MAGNUM"-Ziegel in gewohnt anspruchsvoller CREATON-Qualitaet Anfang 2000 anlaufen. Die erwarteten Umsatzzuwaechse werden also erst im naechsten Jahr realisiert. Am Markt ist das Interesse an diesem neuen Produkt unveraendert sehr hoch. Da alle uebrigen CREATON-Werke voll ausgelastet und die Lagerbestaende im Gegensatz zum Vorjahr abgebaut sind, rechnet das Unternehmen auch angesichts des steigenden Preisdrucks fuer das Gesamtjahr 1999 mit einem rund 5% niedrigeren Konzernumsatz als im Vorjahr (1998: 313,0). Der Konzernjahresueberschuss wird 1999 durch erhebliche einmalige Beeintraechtigungen voraussichtlich deutlich unter dem Wert von 1998 liegen (1998: 17,7). Neben den Umsatz- und Ergebnisausfaellen sowie den entsprechenden Umstellungsmassnahmen in Grossengottern wirken sich die erwaehnten Gewaehrleistungsansprueche belastend aus. Im Jahr 2000 erwartet der Vorstand, wieder an die bisherigen Erfolge anknuepfen zu koennen.

Auslandsgeschaeft kraeftig ausgebaut Die Exporte der CREATON AG und der Stroeher-Gruppe sowie die oesterreichische Vertriebsniederlassung entwickelten sich im ersten Halbjahr 1999 aeusserst positiv. Der Auslandsumsatz im Konzern nahm von 11,6 Mio DM auf 16,5 Mio DM zu. Das entspricht einem Anteil von 12,5% am Gesamtvolumen (Vj. 8,5%). Auch die Produktneuheiten spielten wieder eine bedeutende Rolle. Ueber ein Viertel der Umsaetze im Bereich Dach und Fassade, der rund 70% des Konzernumsatzes leistete, wurde mit Innovationen aus den Jahren 1998 und 1999 erzielt. Auf die Sparte Baukeramik entfielen fast 20% des Umsatzes, auf Sonstiges 10%.

Die Zahl der Mitarbeiter ging im CREATON-Konzern zum Stichtag 30.6.1999 um 6 auf 1.160 Personen zurueck (31.12.1998: 1.166). Die Investitionen betrugen im Konzern 24,4 Mio DM (Vj. AG: 34,0) und betrafen neben dem Werk III unter anderem den Bau einer neuen Trockneranlage am Standort Autenried sowie die Umstellung der Verpackungsmaschinen am Stroeher-Standort Guttau.

Bis zum Jahresende werden alle Stroeher-Dachziegelwerke organisatorisch in die CREATON AG eingegliedert. Fuer den Bereich Baukeramik wird nach einer langfristig Erfolg versprechenden Kooperation gesucht. Entsprechende Verhandlungen werden derzeit gefuehrt und voraussichtlich ebenfalls noch 1999 abgeschlossen.

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