Muzik: Noch immer fahren Kinder völlig ungesichert in Pkws

Mehr als 30 Prozent der Kinder in Niederösterreich nicht angeschnallt

St. Pölten, (SPI) - "Mehr als 30 Prozent der Kinder in Niederösterreich, die von Erwachsenen im Auto mitgenommen werden, sind nicht vorschriftsmäßig angeschnallt oder haben keinen vorgeschriebenen Kindersitz. Dies ist das Ergebnis einer Studie
des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. Trotz entsprechender gesetzlicher Bestimmungen sowie begleitender Kampagnen, die das Verkehrssicherheitsbewußtsein steigern sollen, ist es vielen Erwachsenen offensichtlich noch immer nicht bewußt, welchen Gefahren sie ihre Kinder aussetzen, wenn sie sie ungesichert im
Pkw mitnehmen", so der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik, zur aktuellen Studie.****

Die meisten Kinder verunglücken in Niederösterreich als Beifahrer im Auto, nur etwa 10 Prozent der Unfälle ereignen sich beispielsweise am Schulweg. Kinder nehmen als Mitfahrer das Verkehrsgeschehen weitaus passiver wahr als die Erwachsenen. Für die Kinder ist auch das Auto der Eltern ein "Spielzimmer", in dem sie im ungesicherten Zustand nicht stillsitzen können. Daher ist die Verletzungsgefahr der Kleinen auch bei relativ glimpflich ablaufenden Zusammenstößen weitaus höher als bei Erwachsenen. "Bei jeder auch noch so kurzen Fahrt müssen Kinder geschützt werden -und dies ist nur mittels der gesetzlich vorgeschriebenen
Kindersitze möglich. Jedes verletzte Kind, jedes im Straßenverkehr getötete Kind ist eines zuviel. Wir Erwachsenen haben es in der Hand, die notwendige Sicherheit zu geben. Mein Appell gilt den Eltern und den Erwachsenen, daß sie der Verkehrssicherheit der Kinder mehr Augenmerk schenken", so Abg. Muzik abschließend. (Schluß) fa

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