GLB: "So nicht, Herr Stronach !”

Wien (GLB/ÖGB). Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen, heißt ein Sprichwort. Und wer es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt, wie Herr Stronach, der sollte nicht auf den Interessensvertretungen der Arbeitenden herumhacken, meint der Vorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks im ÖGB (GLB), Manfred Groß: ”Wenn Herr Stronach der Gewerkschaft Mafiamethoden vorwirft, dann beleidigt er nicht nur alle engagierten ArbeitnehmervertreterInnen, sondern lenkt damit von seinen eigenen dubiosen Praktiken ab.” ++++

Groß: "Der Name Stronach steht heute für den Versuch, gegen Recht und Gesetz die primitivsten Arbeitnehmerrechte abzuschaffen und anstelle demokratisch gewählter Interessensvertreter rückgratlose Sprachrohre seiner eigenen Interessen einzusetzen. Stronachs Ignoranz gegenüber der österreichischen Gesetzeslage ist umso skandalöser, als gerade er bei Realisierung seiner Projekte nicht über Mangel an öffentlicher Förderung klagen kann. Das darf sich die Gewerkschaft unter keinen Umständen gefallen lassen und muß den kritischen Worten des MBE-Vorsitzenden Taten folgen lassen. Die österreichischen ArbeitnehmerInnen brauchen keinen kanadischen Hasardeur und Scharlatan, um sich letztlich ihre ureigensten Interessen abnehmen zu lassen!” (Bac-)

ÖGB, 12. August 1999 Nr. 401

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