Kulturpark Kamptal: Angebotserstellung und Vernetzung

Umwidmung für aktualisierten Investitionsplan

St.Pölten (NLK) - Das ambitionierte Gesamtprojekt Kulturpark Kamptal hat sich die Profilierung der Region im Sinne eines erlebnisorientierten, ökologischen und sozialverträglichen Kulturtourismus zum Ziel gesetzt. Neben der Vernetzung der bestehenden Freizeit- und Gastronomieeinrichtungen kommt dabei der Aufbereitung und Präsentation der kulturtouristischen Schätze der Region zentrale Bedeutung zu. Dazu haben sich elf Gemeinden der Kamptal-Manhartsberg-Region zu einer Kooperationsplattform zusammengeschlossen.

Der Kulturpark Kamptal basiert auf den förderungsrelevanten Angebotselementen der sogenannten Eingangstore bzw. Informationszentren in Horn, Langenlois und Eggenburg, den Themenwegen mit den Erlebnispunkten in der Region und herausragenden Angebotsschwerpunkten etwa in Altenburg, Burgschleinitz, Gars und Straß.
Im Rahmen des Förderbeschlusses der NÖ Landesregierung aus dem Jahr 1994 wurde unter dem Investitionsblock "Angebotserstellung" die Aufbereitung kleinerer Erlebnispunkte mit Investitionsvolumina zwischen 60.000 und 420.000 Schilling mitunterstützt. Im Zuge der seit nunmehr fünf Jahren laufenden Umsetzung hat sich allerdings erwiesen, daß einige dieser Kleinprojekte nicht bzw. nicht in der geplanten Form realisierbar waren.

Auf Beschluß des Vorstandes des Vereines Kulturpark Kamptal wurde daher in diesem Zusammenhang um Umwidmung der Landesförderung angesucht, der die Landesregierung bei einer Regierungssitzung vor dem Sommer zugestimmt hat. Nicht betroffen von der Umwidmung ist der Gesamtförderbetrag des mit insgesamt 8,376 Millionen Schilling veranschlagten Projektes aus Mitteln der Regionalförderung, der mit 2,472 Millionen Schilling unverändert bleibt. Gegenüber dem ursprünglichen Finanzierungsplan ergibt sich aber die Anpassung, daß zur Finanzierung des Investitionsteiles "Angebotserstellung" die Eigenmittel der Gemeinden auf 2,88 Millionen Schilling aufgestockt werden.

Der aktualisierte Investitionsplan sieht nunmehr für Sachsendorf/Eggenburg 300.000 Schilling, für Plank/Schönberg 360.000 Schilling und für den Karner in Burgschleinitz 260.000 Schilling vor. Dazu kommen 440.000 Schilling für die Schanze in Gars-Thunau, 240.000 Schilling für die Lebende Werkstatt "Lebzelter und Wachszieher" in Maissau und 600.000 Schilling für das Projekt "Reformationsgeschichte" in Horn. Für den Schausteinbruch Johannesbruch in Zogelsdorf/Burgschleinitz schließlich stehen nunmehr 160.000 Schilling, für die Dokumentation "Ein Land versinkt" in Obernholz/ Straß 650.000 Schilling und für die Dokumentation "Rentierjäger vom Grubgraben" in Hadersdorf 678.800 Schilling zu Buche.

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