Sallmutter empört über Äußerungen Frank Stronachs

Stronach sollte über seine politischen Berater nachdenken

Wien (GPA/ÖGB). Empört zeigt sich Hans Sallmutter, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), über den durch Frank Stronach angestellten Vergleich von ÖGB-Mitgliedsbeiträgen und Schutzgeldern an die Mafia. ”Es ist ungeheuerlich, Parallelen zwischen einer demokratisch legitimierten und von eineinhalb Millionen freiwilliger Mitglieder mitgetragenen Interessensgemeinschaft, wie es der ÖGB ist, und Mafiaorganisationen zu ziehen”, meint Sallmutter und fordert eine Entschuldigung Stronachs bei den durch seine verbale Entgleisung kriminalisierten ArbeitnehmerInnen. ”Ich rate Herrn Stronach, die Kompetenz seiner Berater zu überprüfen und angesichts der sich bei ihm häufenden Flops zu überdenken, ob der eingeschlagene Konfrontationskurs mit Gewerkschaften und Betriebsräten zielführend ist oder ob er nicht vielmehr als Instrument einer gescheiterten freiheitlichen Gewerkschaftspolitik missbraucht wird”. ++++

”Der Vergleich zwischen mafiösen Gesellschaften, die Gelder von wehrlosen Personen mittels Gewalt und Einschüchterung erpressen und ÖGB-Mitgliedsbeiträgen ist nicht nur ungeheuerlich, sondern zeigt einmal mehr, dass Stronach weder Kenntnisse über das österreichische Arbeitsverfassungsgesetz noch über Aufgaben, Ziele und Leistungen des Österreichischen Gewerkschaftsbundes hat. Man kann aus Stronachs Stellungnahmen aber auch auf eine offensichtlich vorhandene Verunsicherung schließen”, schloss Sallmutter. (Bac-)

ÖGB, 12. August 1999 Nr. 398

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Inrid Reischl
Tel. (01) 313 93/393 Dw.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB