Höchste Zeit für Arbeitsplatzevaluierung

WIFI Beratungsdienst Tourismus bietet Hilfe zur Umstellung an - Handbuch "Arbeitsplatzevaluierung leicht gemacht"

PWK - Seit 1. Juli d.J. müssen alle Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitern die Gefahren-/Arbeitsplatzevaluierung abgeschlossen haben. Der WIFI Beratungsdienst Tourismus bietet mit den Handbüchern "Arbeitsplatzevaluierung leicht gemacht" eine wesentliche Hilfestellung für die Umsetzung an. ****

Mit 1. Jänner 1995 trat das neue Arbeitnehmerschutzgesetz (AschG) in Kraft. Die wesentlichsten Neuerungen sind je nach Arbeitsstättengröße (Mitarbeiterzahl) etappenweise umzusetzen. Für kleinere Betriebe gibt es folgendes zu beachten: Arbeitsstätten mit 11 bis 50 Mitarbeitern haben eine Sicherheitsvertrauensperson (SVP) zu bestellen und dem Arbeitsinspektorat zu melden. Diese Person darf nicht der Unternehmer sein, hat eine 24-stündige Ausbildung zu absolvieren und kann immer wieder auf vier Jahre ernannt werden. Arbeitsstätten mit ein bis zehn Mitarbeitern brauchen keine SVP zu bestellen.

Arbeitsstätten mit elf bis 50 Mitarbeitern haben bis zum 1. Juli 1999 und solche mit ein bis zehn Mitarbeitern bis zum 1. Juli 2000 die Gefahrenermittlung und -beurteilung durchzuführen, diese zu dokumentieren und auf Verlangen dem Arbeitsinspektor vorzulegen.

Für die Evaluierung und Dokumentation hat das WIFI mit der AUVA und BAK (Bundesarbeiterkammer) Formulare und Muster entwickelt, welche in Handbüchern für die Branchen Hotel- und Gastgewerbe, Bäder, Heilbäder/Kuranstalten und Kinos angeboten werden. Die praxisnahen Unterlagen wurden in zahlreichen Evaluierungsberatungen ständig weiterentwickelt und können nunmehr beim Mitgliederservice der Wirtschaftskammer Österreich (Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien, Tel.: 01/501 05 DW 5050, Fax: 01/501 05 DW 236, e-mail:
mservice@wkoe.wk.or.at) zum Preis von ATS 120,-- für WK-Mitglieder bzw. zum Preis von ATS 240,-- für Nichtmitglieder bezogen werden.

"Der Vorteil dieser Handbücher besteht darin, dass zahlreiche branchentypische Arbeitsplätze bereits vorevaluiert sind", stellt Mag. Christian Dörfler vom WIFI Tourismus fest. Maßnahmen zum Arbeitnehmerschutz seien nur dann wirkungsvoll, wenn sie auch von den Mitarbeitern befolgt werden. Aus diesem Grund sind die Arbeitgeber verpflichtet, mindestens 1x jährlich nachweislich alle betroffenen Mitarbeiter über Gefahren und Belastungen sowie die entsprechenden Maßnahmen zu unterweisen. Auch für diese Unterweisung ist, so Dörfler, in den WIFI Handbüchern bereits entsprechend vorgesorgt.

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