Auer: ÖVP auf der Flucht vor ihrem eigenen Karenzgeldmodell

Bartenstein geht auf Distanz vom "Karenzgeld für alle”

St. Pölten, (SPI) - "In der ÖVP beginnen bereits vor der Intensivwahlkampfphase die ersten Absetzbewegungen von leichtfertigen Wahlversprechungen. Die ÖVP fühlt sich mit ihrem nicht gerechten und unsozialen Modell 'Karenzgeld für alle' offensichtlich nicht mehr im Gleichklang mit der Meinung der Bürgerinnen und Bürger und kippt ihr ursprüngliches, weil wohl auch undurchdachtes Konzept”, kommentiert die Sozialsprecherin und SPNÖ-Frauenvorsitzende Labg. Helene Auer die Aussagen von VP-Minister Martin Bartenstein betreffend einer notwendigen Einkommensgrenze für den Karenzgeldbezug. "Karenzgeld für alle" und der von der ÖVP damit gestartete leichtfertige Wahlkampfpopulismus ist damit gestorben, ja man darf sogar eine Annäherung an die sozialdemokratischen Forderungen nach einem "Karenzgeld für alle, die es brauchen” feststellen.****

"Die vom VP-Familienminister erwähnte Grenze von 50.000 Schilling als Obergrenze ist wohl ein bißchen zu hoch gegriffen. Da gibt es sicher noch Erklärungsbedarf, warum die ÖVP den Beziehern von Jahresbruttoeinkommen in Millionenhöhe die gleiche Leistung bieten möchte wie Einkommensbeziehern von 10.000 bis 20.000 Schilling netto. Da der Familienminister und mit ihm die ÖVP nun offensichtlich endlich über ihr Karenzgeld-Modell nachdenken und die Schwächen dieser Konstruktion zu erkennen beginnen, darf sich die Öffentlichkeit wohl in der nächsten Zeit eine weitere Annäherung zum SPÖ-Modell erwarten", so die SP-Sozialsprecherin. (Schluß) fa

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