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DEAG will Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst übernehmen

Der Vorstand der Deutschen Entertainment AG (DEAG) verhandelt derzeit mit der Hoechst AG die Übernahme der Jahrhunderthalle im Frankfurter Stadtteil Höchst. Die Übernahme soll im Laufe der zweiten Jahreshälfte 1999 erfolgen.

Das Angebot sieht vor, daß das gesamte Grundstück, der Baukomplex der Jahrhunderthalle und die dazu gehörigen Parkplätze auf die DEAG übergehen. Ebenfalls geplant ist der Erwerb der Jahrhunderthalle Kultur GmbH, die sich um das Veranstaltungsprogramm und die Technik kümmert, sowie die Jahrhunderthalle Gastro GmbH, die Küche und Service betreut. Die Mitarbeiter der beiden Gesellschaften sollen übernommen werden. Der Gesamtumsatz der Jahrhunderthalle Gesellschaften betrug in den vergangenen Jahren rund 25 Mio DM pro Jahr.

Das kulturelle Programm wird entsprechend der bisher eingegangenen Verpflichtungen bis zum Ende des Jahres 2002 fortgeführt werden. Über einen Bespielungszuschuß für den Zeitraum, bis die von der DEAG vorzunehmenden Optimierungsmöglichkeiten umgesetzt worden sind, wird verhandelt. Die DEAG ist aufgrund ihrer Erfahrungen im Spielstättenbetrieb optimistisch, eine Intensivierung der Nutzung der Jahrhunderthalle Höchst im Konzert-, Veranstaltungs- und Kongreßbereich kurzfristig zu erreichen.

Hoechst investiert zur Zeit einen Millionenbetrag in die bauliche Sanierung und brandschutztechnische Verbesserung der Jahrhunderthalle.

Die Übernahme der Jahrhunderthalle durch die DEAG würde die Zukunft der Jahrhunderthalle als wichtigem Baustein des kulturellen Lebens der Stadt Frankfurt und des Rhein-Main- Gebietes sichern. Über weitere Einzelheiten der Vertragsverhandlungen haben die Partner Stillschweigen vereinbart.

Die börsennotierte DEAG ist der führende Dienstleister im Bereich Live Entertainment in Deutschland und verfügt über großes Know How im Betrieb von Veranstaltungsstätten und Mehrzweckhallen. Unter anderem betreiben die DEAG- Gesellschaften die Max-Schmeling-Halle und das Velodrom in Berlin, die Berliner Waldbühne und die Waldbühne in Schwarzenberg sowie das Wintergarten Variete in Berlin, Roncalli's Apollo Variete in Düsseldorf und das Friedrichsbau Variete in Stuttgart.

Die DEAG expandiert zunehmend auch international. Gerade im Juli wurde eine 50%ige Beteiligung an der in London ansässigen und weltweit tätigen Künstler- und Tournee-Agentur Marshall Arts erworben.

Der Organisation von Tourneen und Konzerten, z.B. mit den Rolling Stones, Westernhagen, den kommenden Tourneen mit Cher und Joe Cocker kann zukünftig neben den Schwerpunkten Berlin und Nordrhein-Westfalen mit der Bespielung der Jahrhunderthalle Höchst ein neues hochattraktives regionales Standbein hinzugefügt werden. Gerade erst vor einem halben Jahr hat die Tochtergesellschaft coco Tours in Frankfurt mit dem Promoter Ossy Hoppe an der Spitze ein Büro eröffnet.

Darüber hinaus erbringt die DEAG andere Entertainment-Dienstleistungen vom Sponsoring über die Veranstaltungswerbung bis zum Ticketvertrieb. Die DEAG erwartet 1999 einen Umsatz von 190 Millionen DM und beschäftigt derzeit über 440 Mitarbeiter.

Deutsche Entertainment AG

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Dr. Martin Fabel, Investor / Public Relations,
Tel. 030-810750

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