ONE antwortet FPÖ LAbg. Jost : "Fakten statt Schlagwörter" (Im Zusammenhang mit OTS0077 vom 6.8.99) Vorgang bei der Errichtung eines ONE Standortes in Michelhofen/Kärnten in jeder Beziehung korrekt

Wien (OTS) - "Daß Politiker zum Gebrauch von Schlagwörtern neigen, ist verständlich und legitim. Klar widersprochen muß aber falschen Sachverhaltsdarstellungen werden", so Mag. Stefan Frömmel, Jurist beim Netzbetreiber ONE und für Fragen des Netzausbaus zuständig. Frömmel: "Die von Jost angemeldete Kritik ist schlichtweg in den entscheidenden Punkten nicht haltbar."

Die Vorgänge im einzelnen:

*ONE hatte das geplante Bauvorhaben vorschriftsgemäß der Gemeinde mitgeteilt. Von seiten der Gemeinde wurden keinerlei Bedenken angemeldet und das, obwohl die Anlage in der ursprünglich eingereichten Version in einer größeren Dimension geplant war.

*ONE hatte klar festgestellt, daß man eine rechtskräftige Entscheidung über eine Ortsbildbeeinträchtigung selbstverständlich akzeptieren würde. Ein rechtskräftiger Bescheid liegt allerdings nicht vor.

*Es wurden nicht nur Gespräche mit Vertretern der Gemeinde, sondern auch mit einer Bürgerinitiative geführt. ONE war bereit, Alternativstandorte zu prüfen. Eine Standortverlegung scheiterte aber letztendlich an Naturschutzgründen.

*Weiters reduzierte ONE die Größe der Anlage - der Großteil der Sendeanlage befindet sich nun innerhalb einer Scheune.

*Schließlich wurde angeboten, die Leistungsflußdichte nach Inbetriebnahme von einem unabhängigen Forschungsinstitut auf Firmenkosten messen zu lassen. Dies, um eindeutig festzuhalten, daß die gemessenen Werte weit unter dem österreichischen Grenzwert liegen.

*Das von Jost geforderte gemeinsame Benutzen von Masten wird
von ONE seit langem betrieben. Im gegenständlichen Fall war dies allerdings nicht möglich, da kein Standort eines Mitbewerbers vorhanden ist.

Die Errichtung der Sendeanlage ist daher alles andere als eine "nächtliche Überrumpelungsaktion". Vielmehr hatte ONE sich um Alternativen bemüht. Tatsache ist, daß Anrainer und Gemeinde vom geplanten Bau am vergangenen Dienstag bei einer Besprechung informiert wurden. Frömmel: "Es versteht sich von selbst, daß wir so ein Vorhaben nicht in der Nacht durchführen - dazu besteht schließlich überhaupt kein Grund."

Wie LAbg. Jost von einer nächtlichen Aktion zu sprechen, bringe zwar den offensichtlich gewünschten Dramatisierungseffekt, habe aber mit der Realität nichts zu tun. Frömmel: "Der Baubeginn hängt ganz einfach mit der Verfügbarkeit der Baufirmen zusammen und diese hätten sicher kein Interesse eine Nachtschicht einzulegen."

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