Gebert: Drastische Gefährdung von Arbeitsplätzen durch Auslagerung des Gasgeschäftes der OMV akut

Heute OMV-Belegschafts-Vollversammlung

St. Pölten (SPI) - Der Zentralbetriebsrat der OMV hat für heute, 9. August 1999, eine Vollversammlung der Belegschaft einberufen. Rund 3.500 Mitarbeiter der OMV AG und Beschäftigte weiterer OMV-Unternehmen werden im Rahmen dieser Versammlung über die Gefahren einer Ausgliederung des Gasgeschäftes informiert.
"Die Gefahr ist darin zu sehen, daß eine Ausgliederung des Gasgeschäftes nur der erste Schritt ist, auf den das Raffineriegeschäft folgen könnte", befürchtet der Schwechater SP-Labg. Gebert und führt weiter aus: "dann bleibt nur noch ein Torso über, der Österreichs Interessen nicht mehr wahr nehmen kann, deshalb kann sich die Belegschaft unserer Unterstützung sicher sein."

"Anstatt dieser ‚Angststrategie‘ sollte sich die Geschäftsführung lieber dahingehend engagieren, Partnerschaften im In- oder Ausland zu suchen, also auf eine Offensivstrategie zu setzen, statt sich vom profitabelsten Bereich ihres Unternehmens zu trennen", zeigt Gebert Alternativen auf. Acht Optionen - von Stand alone über Kooperation mit österreichischen und ausländischen Gasunternehmen - sollen jetzt analysiert und die Ergebnisse in einer Aufsichtstratssitzung nächsten Mittwoch diskutiert werden. "Es gilt primär Arbeitsplätze im Inland zu sichern", so Gebert "und nicht diese mit einer weiteren Aufspaltung des Unternehmens massivst zu gefährden".
(Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200-2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN