Hochrangige Standortentwicklung im Umfeld des RIZ NÖ Nord

49,5 Millionen Schilling Regionalförderung für Grundstückskauf

St.Pölten (NLK) - Seit die Wahl der RIZ Holding für das Regionale Innovationszentrum im Bereich Waldviertel auf Krems gefallen ist, laufen entsprechende Abstimmungen und Planungen. Die Sichtung der Standortmöglichkeiten für das RIZ NÖ Nord hat eine klare Präferenz für das Gelände der ehemaligen Steirischen Magnesit AG (Magindag) im Stadtteil Lerchenfeld ergeben. Für die Stadt Krems ergab sich aufgrund des Konkurses der Firma Magindag die einmalige Chance, dieses für die Stadtentwicklung und Betriebsansiedlungspolitik äußerst interessante, 84.729 Quadratmeter große Grundstück mit Eisenbahnanschluß um den Pauschalbetrag von 36 Millionen Schilling zu erwerben, wobei ein Betrag von 13,5 Millionen Schilling für Nebenkosten und die Aufschließung des Areals hinzukommt.

In diesem Zusammenhang hat die NÖ Landesregierung im Rahmen der vor dem Sommer beschlossenen EURO FIT-Projekte auch dem Vorhaben "Hochrangige Standortentwicklung im Umfeld des RIZ NÖ Nord" 49,5 Millionen Schilling als zinsenloses Darlehen aus Regionalförderungsmitteln zur Verfügung gestellt, das Projekt mit dem Realisierungszeitraum 1999 wird nicht EU-kofinanziert. Die Ausfinanzierung des Grundstückskaufes erfolgt zu 100 Prozent aus Regionalfördermitteln, da die Stadt Krems über keinerlei finanziellen Spielraum verfügt und kein anderer Finanzierungspartner vorhanden ist. Die Förderung der Investitionen für die Errichtung des RIZ NÖ Nord unterliegen einer gesonderten Beschlußfassung.

Das derzeit großteils als Bauland-Betriebsgebiet und zum kleineren Teil als Bauland-Kerngebiet gewidmete Areal soll für die Ansiedlung technologisch oder dienstleistungsmäßig hochrangiger Betriebe sowie des RIZ NÖ Nord dienen. Die vorhandenen Gebäude wurden noch vor dem Sommer bis auf Straßenniveau geräumt, die Gleisanlagen verbleiben auf dem Gelände. Die Erschließung, Entwicklung und Vermarktung des Areals wird in enger Absprache und Zusammenarbeit zwischen der Stadt Krems und der Eco Plus erfolgen, die diesbezüglich einen Kooperationsvertrag abschließen werden.

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